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Lebensmittel fermentieren - haltbar wie zu Omas Zeiten!

Rebecca Kapfinger Fitness First Autorin

Autor

Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Lebensmittel fermentieren
Rebecca Kapfinger Fitness First Autorin

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Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Beim Fermentieren denkst du an Sauerkraut und Gurken in Gläsern? Oder an verschiedenes eingewecktes Gemüse aus Omas Speisekammer? Tatsächlich erlebt das Haltbarmachen von Lebensmitteln gerade ein großes Comeback.  

 

Was ist Fermentation?

Fermentieren bedeutet: Lebensmittel (länger) haltbar machen. In der Regel gibst du sie in ein abgedecktes Gefäß, darüber eine Schicht Salz. Davor werden sie gut gewaschen und je nach Bedarf klein geschnitten.

Wie funktioniert Fermentieren?

Experten raten dazu, das Gefäß mit zusätzlichem Gewicht zu beschweren. Damit wird die Mischung zusätzlich nach unten gedrückt und die Salzlake kann für den Gärungsprozess aufsteigen. Dabei entsteht ein Milieu, in dem sich Milchsäure bildet. Hier haben schlechte Bakterien keine Chance, weswegen fermentierte Lebensmittel als besonders gesund gelten. Wichtig ist, dass das Behältnis gut verschlossen bleibt und keine Luft rankommt. Dann mindestens 7 Tage stehen lassen (bei einer Raum-Temperatur zwischen 15 und 22 Grad). Grundsätzlich gilt: Je länger Lebensmittel fermentieren, desto intensiver im Geschmack!

Welche Lebensmittel lassen sich fermentieren?

Grundsätzlich kannst du jedes Gemüse fermentieren. Besonders beliebt sind: Rote Bete, Chinakohl, Chili, Karotten, Rettich, Bohnen und Tomaten. Manche eignen sich besser, manche weniger gut. Das hängt aber auch von deinem eigenen Geschmack ab. Aber auch Obst, Joghurt oder Kefir werden fermentiert.

Fermentierte Lebensmittel: Das steckt drin!

Die natürlichen Enzyme und aktiven Milchsäure-Bakterien schaffen ein ausgewogenes Milieu im Darm und stärken dein Immunsystem. Der hohe Vitamin-Gehalt wirkt außerdem antioxidativ, immunstimulierend und gerinnungshemmend. Damit beugt Fermentieren sogar Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Ein weiterer positiver Effekt: Fermentiertes Essen verhindert Heißhunger, da weniger schädliche Mikro-Organismen in deinem Darm vorkommen.

 

3 wichtige Tipps zum Fermentieren

  • Spare nicht mit Salz! Je weniger du zugibst, desto matschiger werden fermentierte Lebensmittel
  • Hygiene: Verschmutzte Gefäße, ungewaschene Hände oder nicht richtig gewaschene Lebensmittel verderben den Fermentierungsprozess
  • Schimmel?! Wölbt sich der Deckel des Gefäßes, ist das nicht unbedingt ein Zeichen von Verderben. Vermutlich hast du das Glas zu fest zugedreht und die Gase des Gärungsprozesses können nicht entweichen

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