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Zen-Meditation: Wellness für Körper, Geist & Seele

Rebecca Kapfinger

Autor

Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Zen-Meditation
Rebecca Kapfinger

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Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Das Thema Meditation ist zwar schon uralt, mutiert aber immer mehr zum Wellness-Trend. Auch im Fitness-Bereich wird immer mehr meditiert – vor allem in Ruhephasen. Eine weit verbreitete Form ist die sogenannte „Zen-Meditation“. Noch nie gehört? Wir erklären dir, um was es dabei geht und wie du es zu Hause ganz einfach ausprobieren kannst.

 

Zen-Meditation: Die Erfahrung zählt!

Der Begriff Zen-Meditation ist eigentlich doppelt gemoppelt. Denn „Zen“ bedeutet bereits „Meditation“ – allerdings auf Japanisch. Im Buddhismus steht „Zen“ auch für einen Weg zur Selbsterkenntnis und zum Trainieren von Aufmerksamkeit.

 

Allerdings ist das Zen-Meditieren an keine religiöse Konfession gebunden. Du kannst also sofort loslegen – allerdings nicht, indem du losstürmst, sondern dich (zur Abwechslung mal) in Ruhe hinsetzt. Du bist Meditations-Anfänger? Check hier unseren Magazin-Artikel: 

 

 

Übungen für Einsteiger

 

Zazen auf dem Zafu

Die klassische Zen-Meditation wird auch „Zazen“ genannt (der japanische Begriff für Sitz-Meditation). Am besten wird sie in einem Raum mit leicht gedämpftem Licht praktiziert, ohne Lärm oder Zugluft. Traditionell sitzt der Meditierende im Lotus- oder Schneidersitz auf einem sogenannten „Zafu“ – einem festen, runden Sitzkissen, das in verschiedenen Größen erhältlich ist.

Ein Tiger

Traditionelle Zen-Meister empfehlen eine Haltung, die „der eines Tigers gleicht, der zum Sprung ansetzt, nicht der eines schlafenden Schweins“: Die Hände ruhen entspannt im Schoß, die linke Hand liegt in der rechten. Beide Handflächen zeigen nach oben und die Daumenspitzen berühren sich leicht auf der Höhe des Nabels.

Die Haltung

Je nach Vorliebe und (körperlichen) Möglichkeiten nimmst du auf einem Kissen, auf Yoga-Klötzen oder einem Stuhl Platz. Auf jeden Fall sollten beide Sitzhöcker aufliegen und dein Rücken bei der Zen-Meditation nicht angelehnt sein.

 

Zen-Meditation: Übung für zu Hause

Sitze aufrecht, mit entspannten Schultern. Die Lippen sind geschlossen, die Atmung erfolgt durch die Nase. Richte den Blick nach unten, etwa 1 Meter von dir entfernt vor dir auf den Boden (mit geschlossenen Augen läufst du eher Gefahr, einzuschlafen oder dich in Tag-Träumereien zu verlieren!). Um dich noch besser vor Ablenkungen zu schützen, praktiziere die ersten Übungen einfach vor einer weißen Wand.

 

Richte deine Aufmerksamkeit auf die Atmung und lass deinen Atem natürlich, und ohne Druck, durch die Nase ein- und ausfließen. Die Essenz des Zen ist, den Zustand geistiger Leere zu erreichen. Ganz frei von Gedanken im gegenwärtigen Moment zu sein, bis die Grenzen des Ichs (unseres Egos) verschwinden und wir uns als Teil des Ganzen erleben.

 

Zen-Meditation & Selbst-Beobachtung

 

Deine Gedanken fließen weiter, auch wenn du sie daran zu hindern versuchst? Anstatt dagegen anzukämpfen, betrachte sie mit Abstand – wie ein unbeteiligter Beobachter. Lasse sie einfach wie Wolken am Himmel vorüberziehen. Nach und nach wird sich dein Geist beruhigen. Praktiziere anfangs etwa 15-20 Minuten und nimm dir anschließend etwas Zeit, ehe du aufstehst und wieder mit anderen Menschen in Kontakt trittst.

 

Mehr Gelassenheit...

Wenn du regelmäßig meditierst (am besten täglich und morgens direkt nach dem Aufstehen), wirst du von den positiven Wirkungen profitieren. Zahlreiche Studien belegen, dass Zen-Meditation und Meditation im Allgemeinen die Hirnregionen aktiviert, die mit Empfindungen wie Glück, Friedlichkeit und Gelassenheit in Verbindung stehen. Das kann zur Linderung von Stress, depressiven Zuständen und Schlafstörungen beitragen.

 

... weniger Abhängigkeit

Darüber hinaus haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass regelmäßiges Zen-Meditieren das Immunsystem stärkt, die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin steigt und sogar die Schmerzempfindlichkeit reduziert. Außerdem regt es die Durchblutung an, senkt Bluthochdruck und verbessert die Haltung. Selbst Abhängigkeiten, wie Ess- oder Nikotinsucht, können dadurch gelöst werden.

 

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