10 überraschende Geständnisse aus dem Fitnessstudio

10 überraschende Geständnisse aus dem Fitnessstudio

Frankfurt am Main, 17. Mai 2018. Wellness statt Workout, Schummeln bei der Anzahl der Übungen, mit Straßenschuhen auf die Trainingsfläche – Fitness First und INNOFACT haben in einer Befragung von mehr als 1.000 sportbegeisterten Deutschen die Top 10 der Fitnessstudio-Geständnisse herausgefunden.1

Platz 1: Erst Sport, dann Schlemmerei

57 Prozent der fitnessaffinen Menschen in Deutschland geben zu, sich nach dem Training statt für einen Salat schon mal für eine deutlich üppigere Mahlzeit zu entscheiden – obwohl sie es eigentlich anders geplant hatten. Besonders den Jüngeren fällt die Selbstbeherrschung schwer: Rund zwei Drittel der 16- bis 29-Jährigen (70 %) werfen ihre vernünftigen Ernährungspläne nach dem Training über den Haufen, während dies nur auf ein Drittel der 60- bis 69-Jährigen (38 %) zutrifft.

Platz 2: Die Mathekenntnisse versagen

Nicht immer wird die „verordnete“ Anzahl an Wiederholungen einer Übung auch wirklich gemacht: Die Hälfte der Sportbegeisterten (52 %) gesteht, bei der Wiederholungszahl schon einmal geschummelt zu haben – und 13 % mogeln sogar häufig.

Platz 3: Andere Trainierende beobachten

Die Hälfte der Befragten (50 %) bestätigt, dass sie – zumindest innerlich – im Fitnessstudio schon mal über andere Sportler urteilt und lästert. 41 Prozent geben außerdem zu, Trainierende schon mal abgecheckt oder sogar mit ihnen geflirtet zu haben. Überraschend: Gerade die 40- bis 49-Jährigen mustern ihre Mittrainierenden scheinbar gern (50 %).

Platz 4: Gerät abwischen vergessen

41 Prozent haben ihr Gerät im Fitnessstudio schon einmal ohne Reinigung verlassen. Männer verzichten übrigens nicht sehr viel häufiger auf die Desinfektion (44 %) als Frauen (37 %). Und dabei ist es doch so einfach!

Platz 5: Ungefragt Ratschläge verteilen

38 Prozent der Befragten haben ihrem Trainingsnachbarn bereits gesagt, dass er eine Übung nicht richtig ausführt. Vor allem Männer gefallen sich in der Rolle des Laien-Fitnesstrainers: 44 Prozent von ihnen korrigieren andere schon mal beim Sport – aber auch 36 Prozent der Frauen verbreiten ihre Trainingstipps.

Platz 6: Wellness statt Workout

Die Mitgliedschaft im Studio wird von einem Drittel der Befragten gern für einen Wellness- und Spa-Tag statt schweißtreibendes Training genutzt (36 %), und das eher von Männern (40 %) als von Frauen (31 %).

Platz 7: Mit Straßenschuhen ins Fitnessstudio

32 Prozent der Befragten bestätigen, dass sie schon einmal mit Straßenschuhen im Studio trainiert haben. Besonders die Vieltrainierenden mögen ihre Straßenschuhe: 38 Prozent derjenigen, die mehr als zweimal pro Woche trainieren, schleichen sich mit unpassendem Schuhwerk in den Fitnessclub – 13 Prozent von ihnen machen das sogar häufig.

Platz 8: Fitnessstudio-Besuch erfinden

31 Prozent geben an, dass sie nicht immer ins Fitnessstudio gehen, wenn sie es ihrem Partner oder Freunden erzählen – am häufigsten tricksen die 16- bis 29-Jährigen (41 %).

Platz 9: Handy statt Training

31 Prozent der Befragten gestehen, sich schon mal mehr mit dem Smartphone zu beschäftigen als wirklich zu trainieren. Bei den 16- bis 29-Jährigen ist sogar die Mehrheit durch Mobilgeräte beim Training abgelenkt (59 %).

Platz 10: Slow-Motion am Gerät

28 Prozent der Studiobesucher in Deutschland haben sich schon mal extra viel Zeit auf einem Gerät gelassen, obwohl – oder auch weil – sie bemerkten, dass jemand anderes auf das Fitnessgerät wartet. Die 16- bis 29-Jährigen sind in diesem Punkt führend (40 %).

Rund jeder zehnte Fitnessstudiobesucher in Deutschland hat eine Auszeichnung in Sachen Sauberkeit und Benehmen verdient: 13 Prozent von ihnen haben noch nie eines der oben genannten Dinge getan – behaupten sie zumindest.

 

Methodik
Im Rahmen der Studie wurden von der INNOFACT AG insgesamt 1.013 sportaffine Personen im Alter von 16 bis 69 Jahren in Deutschland befragt, die aktuell Fitnessstudios besuchen oder dies früher gemacht haben. Die Befragung fand vom 18. bis 19. Oktober 2017 im Rahmen einer Online-Befragung statt. Die Testpersonen wurden bevölkerungsrepräsentativ für die Zielgruppe nach Alter und Geschlecht befragt.

 

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