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Sportkleidung waschen: 10 Tipps

Rebecca Kapfinger

Autor

Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Sportkleidung waschen
Rebecca Kapfinger

Autor

Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Deine Trainingsklamotten müssen viel aushalten und sollen möglichst lange halten? Beim Reinigen, Trocknen und Flecken entfernen brauchen sie allerdings eine spezielle Pflege. Hier kommen 10 Tipps & Tricks zum Thema Sportkleidung waschen – schon gewusst?

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Tipp 1: Schonende Handwäsche

 

Wie wäscht man Sportkleidung? Prinzipiell solltest du deine Kleidungsstücke nach jedem Trainieren per Hand waschen. Am besten, du holst sie sofort aus dem Rucksack, wenn du zu Hause angekommen bist. Sonst setzt sich Schweißgeruch fest auch in der Sporttasche! Es reicht, wenn du deine Funktionskleidung mit Duschgel oder Shampoo und viel Wasser auswäschst. Das machst du ca. 3-4 Trainingseinheiten lang, bevor du die Textilien endgültig in die Waschmaschine wirfst.

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Tipp 2: Sportwäsche auf Links waschen

 

Bevor du deine Trainingsklamotten in die Waschmaschine steckst, drehe sie auf Links und schließe alle Knöpfe und Reißverschlüsse. Damit verhinderst du, dass das Material in der Maschine aufreißt und Löcher entstehen. Wasche deine Sportbekleidung möglichst separat und nicht mit Alltagsklamotten zusammen.

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Tipp 3: Richtiges Waschmittel für deine Sportkleidung

 

Welches Waschmittel eignet sich, um Sportkleidung zu waschen? Verwende am besten ein flüssiges Feinwaschmittel. Teure Sport-Waschmittel benötigst du in der Regel nicht. Absolutes No Go: Sportwäsche mit Weichspüler waschen!  Das Material kann so nicht atmen und verklebt die Gewebe-Struktur.

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Tipp 4: Sportkleidung waschen: Temperatur

 

Niedrige Temperaturen reichen meist schon aus, um Schmutz & Schweißgeruch aus Funktionskleidung zu entfernen. Auf dem Pflege-Hinweis des Herstellers findest du die empfohlene Angabe. Schau' darum vor dem Waschen unbedingt auf das Etikett! Funktionelle Sportklamotten darfst du meist nur zwischen 20 und 40 Grad waschen. Schlechte Gerüche, leichte Verschmutzungen und Bakterien werden aber auch so entfernt. Und die Umwelt freut sich! Übrigens: Stelle die Schleuderzahl bei Sportwäsche ebenfalls niedrig ein – das spart zusätzlich Energie.

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Tipp 5: Sportwäsche-Materialien beachten

 

Wie bei vielen Produkten hängt auch das Reinigen deiner Sportkleidung vom Material ab. Verschiedene Stoffe reinigst du also unterschiedlich.

 

Waschtipps für Sportkleidung aus Kunstfasern

 

Die meisten Sportklamotten bestehen aus Kunstfasern wie Polyester, Polyamid oder Elastan. Sie machen deine Kleidung wind- und wasserabweisend, aber gleichzeitig atmungsaktiv. Die Kunstfasern sorgen dafür, dass dein Körper warm bleibt und Schweiß und Feuchtigkeit nach außen abgegeben werden. Aber Vorsicht: Auf glatten Oberflächen haften Schweiß und Bakterien besonders gut! Darum solltest du das Material oft waschen.

 

  • Achte auf den Pflege-Hinweis im Etikett
  • Wähle den Schonwaschgang mit niedriger Schleuderzahl

  • Verwende Flüssigwaschmittel

  • Stelle die Temperatur auf ca. 30-40 Grad ein

  • Verwende ggf. ein Waschnetz
  • Verwende keinen Weichspüler oder Bleichmittel

  • Lass' die Kleidung an der Luft trocknen

 

Waschtipps für Sportkleidung aus Merinowolle

 

Naturfasern wie Baumwolle eignen sich nicht für Sportwäsche, da die Fasern Flüssigkeit aufsaugen. Und mit nassem Stoff erkältest du dich schnell! Einzige Ausnahme: Merinowolle. Sie besitzt die gleichen positiven Funktionen wie Kunstfaserstoffe und riecht auch nach mehreren Trainingseinheiten nicht nach Schweiß. Da der Stoff antibakteriell wirkt, reicht Lüften nach dem Workout oft aus. Dadurch lässt sich Schweißgeruch ohne Waschen aus der Kleidung entfernen. Nach 3-4x Trainieren solltest du aber auch Merinowolle in der Waschmaschine reinigen.

 

  • Wähle Feinwaschgang oder Wollwaschgang

  • Stelle max. 600 Umdrehungen pro Minute ein

  • Verwende Fein- oder Wollwaschmittel

  • Verwende ein Waschnetz

  • Verwende keinen Weichspüler oder Bleichmittel

  • Lass' die Kleidung liegend an der Luft trocknen

 

Outdoor-Kleidung richtig waschen

 

Outdoor-Kleidung wäscht du ähnlich wie deine Sportwäsche für drinnen. Achte dabei auf Folgendes:

 

  • Kontrolliere, ob alle Taschen leer sind

  • Lockere alle Kordeln, da diese sich beim Waschen ausdehnen
  • Schließe alle Verschlüsse

  • Drehe die Kleidung auf Links

  • Verwende ggf. ein Waschnetz

  • Verwende keinen Weichspüler
  • Behandle hartnäckige Flecken bereits vor dem Waschen
  • Stelle die Temperatur auf ca. 30-40 Grad ein

  • Verwende keinen Schleudergang oder niedrige Schleuderzahl

 

Imprägnierung: Damit Jacke oder Hose weiterhin wasserdicht bleiben, wasche sie mit speziellem Mittel in der Waschmaschine ein. Danach trocknest du sie im Trockner für etwa 30 Minuten bei ca. 60 Grad. Verwende darüber hinaus ggf. ein Imprägnierspray und achte dabei auf die Anweisungen des Herstellers. 

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Tipp 6: Sport-BH waschen

 

Wenn die Fasern ausleiern, verliert dein Sport-BH seine stützende Funktion. Deswegen solltest du ihn besonders pflegen und nicht nach jedem Training in der Maschine waschen (wenn, dann bei max. 40 Grad!). Tipp: Weiche ihn z. B. unter der Dusche mit lauwarmem Wasser und mildem Baby-Shampoo ein.

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Tipp 7: Sportkleidung im Trockner?

 

Der Trockner ist bei den meisten Sportsachen aus Kunstfaser tabu. Deine Klamotten verlieren durchs Trocknen nämlich ihre Atmungsaktivität. Hänge die Sachen lieber auf und lasse sie an der Luft trocknen. Nur bitte nicht in der pralle Sonne  sie macht die dehnbaren Elastan-Fasern spröde. Im Zweifel schaue lieber 1x mehr auf den Pflege-Hinweis im Etikett

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Tipp 8: Turnschuhe in Waschmaschine waschen?

 

Sind deine Sportschuhe nur leicht schmutzig, reicht es, sie abzubürsten oder mit warmem Wasser abzuspülen. Du warst aber z. B. im Wald laufen und sie sind stark verschmutzt? Dann ist die Frage, ob deine Laufschuhe waschmaschinen-fest sind. Lass' dich darum bereits beim Schuhe kaufen beraten, ob du sie in der Maschine waschen darfst. Aber Vorsicht: Die unterschiedlichen Klebstoffe in Sportschuhen lösen sich leicht und es bleibt ein gewisses Risiko. Weiße Sohlen bekommen auch gerne mal einen Gelbstich. Werfe also generell deine Turnschuhe nur zu Not in die Waschmaschine und gehe wie folgt vor:

 

  • Entferne groben Schmutz und kleine Steine.

  • Nimm' lose Teile wie Schnürsenkel ab und lege sie in einen separaten Beutel.

  • Packe die Schuhe in einen Kissenbezug (oder Waschbeutel). Lege zusätzlich z. B. Handtücher oder Bettwäsche in die Maschine, damit die Schuhe in der Trommel nicht zu sehr herumfliegen.

  • Wasche mit Feinwaschmittel und einem schonenden Schleudergang (kein Weichspüler!) bei max. 30 Grad.

 

Schuhe lieber lufttrocknen lassen!

 

Gib' deine Schuhe besser nicht in den Trockner. Die Geräte herkömmlicher Marken sind zwar meistens dafür geeignet, aber nicht jedes eignet sich dafür. Umgekehrt sind die meisten Schuhe nicht für den Trockner gemacht. Leder wird bei der Hitze porös und schwere Kunststoffschuhe können die Maschine beschädigen. Schuhe, die in den Trockner dürfen, haben meist einen entsprechenden Hinweis auf dem Etikett unter der Zunge. Steht hier nichts, ist der Schuh auch nicht dafür geeignet. Stopfe sie dann mit Zeitungspapier aus und lass' sie an der Luft – aber nicht in der prallen Sonne – trocknen.

 

Packe die Schuhe in einen Kissenbezug (oder Waschbeutel). Lege zusätzlich z. B. Handtücher oder Bettwäsche in die Maschine, damit die Schuhe in der Trommel nicht zu sehr herumfliegen.
Stopfe deine Sportschuhe mit Zeitungspapier aus und lass' sie an der Luft – aber nicht in der prallen Sonne – trocknen.

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Weitere Schuh-Pflegetipps

 

  • Der „Ohne-Maschine-Trick: Stecke deine Sportschuhe in eine Plastiktüte und über Nacht in die Gefriertruhe. Durch die Kälte sterben geruchsbildende Bakterien ab und die Treter riechen am nächsten Tag wieder frisch.

  • Schuhe mit der Hand waschen: Reibe mit einer Bürste zunächst den groben Schmutz ab. Schrubbe danach die Schuhe mit lauwarmem Wasser und etwas Seife oder Waschmittel gründlich ab. Dann an der Luft trocknen lassen.

  • Weiße Sneaker (wieder) zum Strahlen bringen: Leicht verschmutzte Gummisohlen und -kappen entfernst du mit einem sogenannten "Schmutz-Radierer". Zu den bekannten Hausmitteln gehören Zahnpasta oder Backpulver und Spülmittel. Kreise eine kleine Menge in das Material ein, lass' es kurz einwirken und tupfe den Schaum gut ab.

  • Vorbeugende Imprägnierung: Mit einem Imprägnierspray schützt du deine Schuhe bereits vor dem 1. Tragen vor Nässe und Schmutz. Dank Imprägnieren bleichen sie durch die Sonnenstrahlen auch nicht so stark aus. Mach' das aber ruhig regelmäßig, die Wirkung lässt mit der Zeit nach.

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Tipp 9: Sporttasche reinigen

 

Räume deine Sportsachen immer direkt aus der Tasche oder dem Rucksack raus und lüfte sie gut durch. So vermeidest du, dass sich der unangenehme Schweißgeruch aus Sportkleidung oder Schuhen dort festsetzt. Trainingstaschen aus Kunstfasern dürfen meist nur bei 30-40 Grad in die Waschmaschine, am besten bei geringem Schleudergang. Nimm' davor alle Accessoires und Träger ab – wenn möglich. Ansonsten drehe die Tasche auf Links und packe sie am besten in einen Kissenbezug. Taschen aus Natur-Materialien wie Baumwolle sollten generell nicht in die Waschmaschine. Reinige sie mit warmem Wasser, Seifenlauge und einem Schwamm per Hand.

 

Du fragst dich, was sonst noch alles in deine Sporttasche gehört? In folgendem Artikel findest du eine Packliste sowie allgemeine Verhaltensregeln fürs Gym:

 

Tipps für den 1. Besuch im Fitnessstudio

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Tipp 10: Schweißflecken entfernen

 

Wäschst du deine Sportkleidung auf niedriger Temperatur, kann es sein, dass danach (immer noch) unschöne Schweiß- oder Deo-Flecken zu sehen sind. Behandle betroffene Stellen vor dem Maschinengang am besten per Hand mit Kernseife. Tipp: Weiche die Stellen zusätzlich in Essig ein! Das hilft gegen unangenehme Gerüche und wirkt antibakteriell.

 

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Sportkleidung richtig waschen: Waschsymbole erklärt

 

Wasch-Symbol

 

  • Bedeutung: Der Kübel mit Wasser gibt Auskunft zum Waschen. Die Zahl verrät, auf welcher Temperatur (Grad Celsius) die Kleidung maximal gewaschen werden darf.
  • Hinweis: Eine Hand steht für Handwäsche. Ein Strich unterhalb des Kübels bedeutet Schonwaschgang. 

 

Bleich-Symbol

 

  • Bedeutung: Ein Dreieck auf dem Pflege-Etikett sagt aus, dass die Kleidung gebleicht werden darf.
  • Hinweis: Ist das Dreieck durchgestrichen, ist das Bleichen nicht erlaubt.

 

Trockner-Symbol

 

  • Bedeutung: Der Kreis im Viereck steht für den Wäschetrockner. 2 Punkte bedeuten,  dass Trocknen bei hoher Temperatur erlaubt ist. 
  • Hinweis: Ist ein Trocknen nicht möglich, ist das Symbol durchgestrichen. 1 Punkt im erlaubt das Trocknen bei niedriger Temperatur.

 

Bügeleisen-Symbol

 

  • Bedeutung: Das Bügeleisen-Symbol zeigt, ob die Kleidung gebügelt werden kann.
  • Hinweis: Punkte im Bügeleisen von gering (1 Punkt) bis heiß (3 Punkte) geben die maximale Temperatur an.

 

Chemische-Reinigung-Symbol

 

  • Bedeutung: Der Kreis gibt an, ob die Kleidung mit chemischer Reinigung gewaschen werden darf.
  • Hinweis: Ist der Kreis durchgestrichen, darfst du keine chemische Reinigung verwenden.

 

 

Wasch-Symbol, Bleich-Symbol, Trockner-Symbol, Bügeleisen-Symbol + Chemische-Reinigung-Symbol und ihre Bedeutungen und Hinweise.

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FAQ zu Sportkleidung waschen

 

    Deine Sportklamotten wäscht du am besten nach dem Trainieren einmal per Hand durch, bevor du sie nach 3 bis 4 Mal gesondert in die Waschmaschine wirfst. Drehe deine Kleidung auf Links und schließe alle Knöpfe & Reißverschlüsse. Achte auf die Pflege-Hinweise im Etikett, die empfohlenen Temperaturen und Schleuderzahlen hängen meist vom Material ab.

    Wasche deine Sportbekleidung nach jedem Workout per Hand mit Duschgel oder Shampoo aus. So vermeidest du, dass sich Schweiß festsetzt. Nach 3 bis 4 Trainingseinheiten kommen deine Klamotten dann in die Waschmaschine.

    Manche Maschinen haben ein extra Outdoor-Programm. Damit wäschst du deine Funktionskleidung besonders schonend und imprägnierst sie gleichzeitig. Das Imprägnieren frischt die wasserabweisenden und atmungsaktiven Eigenschaften wieder auf.

    Sportwäsche wäscht du am besten nach jedem Workout per Hand aus, um Gerüche zu vermeiden. Verwende dafür ein Duschgel oder Shampoo. Festsitzenden Schweißgeruch aus Sportkleidung entfernst du in der Maschine. Hilft das nicht: Lege deine Klamotten vor der Wäsche für 30 Minuten in ein Gemisch aus Zitronensäure und Wasser (Mischverhältnis 1 zu 4) ein.

    Funktionskleidung muss meist schonend gewaschen werden, das bedeutet in der Regel 20 bis 30 Grad. Die Temperatur des Waschgangs hängt aber von den Materialien ab, aus denen deine Sportklamotten bestehen. Bevor du sie in die Waschmaschine wirfst, schau auf das Pflege-Etikett. Die Zahl im ersten Symbol verrät, bei wie viel Grad du deine Wäsche höchstens waschen darfst.

    Am besten wäscht du deine Sportbekleidung getrennt von deinen Alltagsklamotten. So vermeidest du, dass Rückstände anderer Kleidungsstücke aus Baumwolle oder anderen Natur-Materialien daran hängen bleiben.

    Du solltest deine Sportbekleidung nach jedem Workout waschen. Nach den ersten 3 bis 4 Trainingseinheiten reicht eine Handwäsche mit Duschgel oder Shampoo aus. Danach sollte sie getrennt von Alltagsklamotten in die Waschmaschine. Dafür reicht ein Feinwaschmittel. Teures Sport-Waschmittel brauchst du in der Regel nicht extra.

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