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Stress abbauen: Tipps & Methoden

Rebecca Kapfinger

Autor

Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Stress abbauen
Rebecca Kapfinger

Autor

Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Ob Druck im Business oder Herausforderungen im Privatleben: Du bist gestresst und willst was dagegen tun? Unsere Stressabbau-Tipps rund um Sport, Food & Lifestyle verraten dir, wie du (wieder) zur Ruhe kommst. Check' hier die besten Maßnahmen gegen Stress!

Busy Germany: Mehr Hilfe gegen Stress!

 

Laut einer Studie des Versicherungsunternehmens Swiss Life aus dem Jahr 2020 leiden 80 % der Deutschen unter Stress. In einigen Arbeitsbereichen, wie in der Pflege- und in der Gesundheitsbranche, sind Stresslevel und Druck besonders hoch. Betroffen sind hauptsächlich Frauen (84 %), aber auch Männer leiden regelmäßig unter Stress (76 %). Wie so eine Belastung entsteht und auf welche Symptome du achten solltest, dazu gleich mehr.

 

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So entsteht Stress + Symptome

 

Stress ist eine natürliche und eigentlich gesunde Reaktion, weil überlebenswichtig. Er versetzt deinen Körper in Alarmbereitschaft, wenn du dich bedroht fühlst. Dabei schüttet der aktive Teil deines Nervensystems Stresshormone aus:

 

  • Adrenalin
  • Noradrenalin
  • Dopamin
  • Cortisol

 

Was passiert? Deine Muskeln spannen sich an, die Atmung wird schneller und Puls sowie Blutzuckerspiegel steigen an. Dein Körper ist evolutionsbedingt bereit, zu kämpfen oder zu flüchten. Allerdings kämpfen wir heute nicht mehr gegen wilde Tiere oder verteidigen unser Territorium mit vollem Körpereinsatz. Stattdessen sind Situationen wie knappe Deadlines in der Arbeit oder Streit in der Partnerschaft (z. B. über die Kindererziehung etc.) Stresslevel des modernen Alltags.

 

Distress vs. Eustress

 

Distress ist negativer Stress, während der Begriff Eustress für positiven Stress steht. Expert:innen gehen davon aus, dass Stress nicht nur schlechte Folgen hat, sondern auch positiv wirkt – z. B. machen uns Stresshormone bis zu einer gewissen Grenze leistungsfähiger und verschaffen uns jede Menge Energie. Entscheidend ist viel mehr, wie du mit stressigen Situationen umgehst und mit welchen Techniken Stress abbaust! Dazu später noch mehr ...

 

Symptome von Stress

 

  • Schlafstörungen

  • Konzentrationsschwierigkeiten (Gedanken kreisen)

  • erhöhter Blutdruck

  • erhöhte Herzfrequenz

  • hoher Blutzuckerspiegel

  • Verdauungs- & Magenprobleme
  • schwaches Immunsystem

  • Depressionen

 

Stress reduzieren auf der Couch? Fehlanzeige!

 

Trotz unterschiedlicher Stressfaktoren: Dein Körper hat heute kaum eine Chance, Anspannung und Stresshormone (vor allem Cortisol) abzubauen bzw. loszuwerden. Wahrscheinlich sitzt du tagsüber die meiste Zeit am Schreibtisch und machst es dir nach einem anstrengenden Tag abends auf der Couch gemütlich. Leider baust du damit aber keine Stresshormone ab. Im Gegenteil: Stresshormone verlangsamen sogar deine Fettverbrennung, haben also zusätzlich einen negativen Nebeneffekt, was das betrifft.

 

Tipps gegen Bewegungsmangel

 

Auch wenn sich Atmung, Herzschlag und Blutdruck beim Relaxen vor dem TV normalisieren, ist deine Muskulatur angespannt und die ausgeschütteten Stresshormone bleiben bestehen. Sie sammeln sich bei chronischem Stress sogar immer mehr an und kommen nicht zur Ruhe. Körper und Gehirn sind also permanent in Alarmbereitschaft. Es droht eine Art Dauerstress (bis zum Burnout), der sich sowohl körperlich als auch psychisch zeigt.

 

So steigerst du deine mentale Fitness!

 

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Stress abbauen mit Sport

 

Bevor du dich jetzt aufmachst, zum Stressabbau exzessiv Sport zu treiben: Stopp! Die Devise „Viel hilft viel“ gilt hier nicht. Tatsächlich ist sogar das Gegenteil der Fall. Zu intensives Training erhöht nämlich deinen Cortisolspiegel und löst eine komplexe Stressreaktion im Körper aus. Die beste Technik gegen (akuten) Stress ist daher, mäßig Sport zu treiben.

 

Es reichen bereits täglich 20 bis 30 Minuten, um dich von Anspannung und Belastung zu befreien und überschüssige Stresshormone abzubauen. Geeignet ist dafür prinzipiell jedes Workout, das dir Spaß macht – vor allem aber Ausdauer-Sportarten und Body & Mind Kurse, wie Yoga oder TaiChi. Hier haben wir etwas Inspiration für dich gesammelt!

 

Kurse für Ausdauer bei Fitness First

 

Joggen: Ein schneller Weg zum Stressabbau!

 

Du hast nicht viel Zeit für Sport und/oder willst ohne teures Equipment direkt loslegen? Kein Training reduziert Stress effektiver als Joggen – wann und wo immer du willst. Also schnür' die Laufschuhe und senke so deinen Stresspegel! Genieße die frische Luft sowie die Natur, lasse deine Gedanken fließen und laufe in einem moderaten Tempo. Auch ein schneller Spaziergang wirkt schon Wunder. Dabei atmest du regelmäßig, aber locker.

 

Lauftraining für Anfänger:innen

 

(Tisch-)Tennis & Squash: Stress schlagen!

 

Bei "Rückschlag-Sportarten" wie Tennis, Squash und Tischtennis bewegst du dich nicht nur, sondern baust gleichzeitig auch Aggressionen ab. Auch Wut erzeugt nämlich körperliche Reaktionen, die deinen Cortisolspiegel erhöhen. Hier wirst du von stressigen Situationen abgelenkt und bekommst den Kopf frei. 

 

Fitness-Trend: Padel Tennis

 

Klettern & Bouldern: Volle Konzentration gegen Stress!

 

Auch wenn viele Sportarten dabei helfen, Stress abzubauen – bei einigen bleibt immer noch genug Raum zum Nachdenken. Beim Klettern oder Bouldern kommst du garantiert nicht ins Grübeln! Denn ein kurzer Moment der Unachtsamkeit führt schnell zum Absturz. Ist der Aufstieg aber geschafft, gibt dir dieses Erfolgserlebnis direkt neue Kraft und schüttet im Gehirn Glückshormone aus – die Gegenspieler zu Stresshormonen und Dauerstress.

 

Krafttraining fürs Klettern & Bouldern

 

Beim Klettern oder Bouldern kommst du garantiert nicht ins Grübeln!
Beim Tanzen verdrängst du Stresshormone mit Glückshormonen.

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Just dance: Tanz den Stress weg!

 

Beim Tanzen verdrängst du Stresshormone mit Glückshormonen. Besonders gut funktioniert das bei Dance Workouts wie Zumba & Co. Die Musik lenkt dich ab, du konzentrierst dich auf die Schritte, steigerst dein Körpergefühl und hast einfach Spaß. Tauche einfach mal kurz in eine andere Welt ab und weg vom stressigen Alltag! Und auch sonst werden beim Tanzen Endorphine freigesetzt – auch abseits des Kursraums.  

 

Dance Workouts im Check

 

Kampfsport: Selbstbewusstsein gegen Stress tanken!

 

Stress entsteht besonders in Situationen, denen du dich nicht gewachsen fühlst. Mit einem gesunden Selbstwertgefühl meisterst du sie viel besser und vermeidest unnötigen Stress und Belastungen. Dein Selbstbewusstsein braucht einen Boost? Probiere doch mal Kampfkünste wie Judo, Karate oder Boxen aus! Sie fördern nicht nur die körperlichen Fitness, sondern auch deine mentale Stärke.

 

KickBoxen für Frauen 

 

Trainings-Plus: Schnelle Anti-Stress-Übung!

 

Beim sogenannten "neurogenem Zittern" handelt es sich um eine wichtige Reaktion des Körpers auf Stress. Er baut diesen so ab und entspannt sich. Nutze dieses Wissen für dich und steuere diese Funktion ganz bewusst! 

 

Mit sogenannten TRE (Tension Release Exercises) rufst du neurogenes Zittern hervor und unterstützt deinen Körper, sich von Anspannung und Belastung zu befreien. Probiere diese Anti-Stress-Übung am besten nach dem Sport oder vor dem Schlafen aus:

 

  • Lege dich auf den Rücken. Deine Arme sind locker neben dem Körper ausgestreckt, deine Knie angewinkelt und deine Füße stehen direkt nebeneinander.
  • Presse in dieser Position die Fußsohlen aneinander und hebe dein Becken. Dein Oberkörper und deine Oberschenkel bilden eine Linie. Dabei spannst du deine Muskeln in Bauch, Rücken und Po fest an.
  • Lasse deine Oberschenkel nach außen fallen. Während du diese Position hältst, beginnt dein Körper zu zittern.
  • Halte die Position für eine Minute und senke dann dein Becken wieder ab. Wiederhole die Übung 3–5x, wobei du die Endposition immer ein bisschen länger hältst.

 

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Yoga & Meditation zum Stress abbauen

 

Im schnelllebigen Alltag braucht es oft gar kein schweißtreibendes Trainingsprogramm, um Stress zu reduzieren. Stattdessen sind bewusste Entschleunigung und Entspannung angesagt, die den Fokus auf den eigenen Körper richten. Probiere doch mal Meditation oder Entspannungstechniken aus! Die folgende 5-Minuten-Übung funktioniert sowohl im Alltag als auch im Office.

 

Meditationsübung

 

  • Sorge für eine ruhige Umgebung (Telefon & Bildschirm aus, Bürotür zu etc.) und setze dich aufrecht auf deinen Stuhl. Die Fußsohlen berühren komplett den Boden, deine Hände ruhen auf deinem Schoß.  
  • Konzentriere dich kurz auf ein Objekt (z. B. ein Bild) vor dir und atme mehrmals tief ein und aus. Entspanne nach und nach deinen Blick und schließe die Augen.
  • Fokussiere dich auf dein (natürliches!) Atmen und spüre deinen Körper. Wie fühlen sich die Atemübungen an, z. B. im Bauch?
  • Nehme deine Gedanken wahr, aber fixiere dich nicht darauf, sondern lass sie vorbeiziehen.
  • Kehre in einen bewussten Zustand zurück und richte deine Aufmerksamkeit langsam wieder auf die Gegenwart. Atme noch ein paar Mal tief ein und aus, bevor du deine Augen wieder öffnest.
  • Bleibe noch einen Moment sitzen. Wie hat sich die Meditation für dich angefühlt? Langsam kehrst du wieder zur Arbeit zurück.

 

Meditationsübungen für Einsteiger:innen

 

Yoga(-Übungen)

 

Du möchtest entspannen, willst aber gleichzeitig was für deinen Körper tun? Dann probiere es doch mal mit Yoga! Beim Yoga spannst du bewusst Muskeln an und konzentrierst dich ganz auf deine Atmung sowie die korrekte Ausführung der Übungen (Asanas). Letztere haben Auswirkungen auf deine Organe, Atmung sowie dein Hormonsystem. 

 

Yoga-Stile im Vergleich

 

Yoga-Kurse bringen Körper und Geist in Einklang und reduzieren deinen Stresspegel enorm. Die Kombination aus Asanas mit einer abschließenden Entspannung ist die perfekte Anti-Stress-Technik. Du lernst, dich selbst wieder zu spüren und nimmst eine Auszeit von deinem Alltag. Die Atemübungen aktivieren außerdem dein vegetatives Nervensystem und bauen so Stress ab.

 

Auch dein Körper sowie deine Gesundheit profitieren von Yoga:

 

  • Es kräftigt und definiert deine Muskeln (auch die Tiefenmuskulatur).

  • Es löst Verspannungen.

  • Es verbessert deine Körperhaltung sowie dein Selbstbewusstsein.

  • Es macht dich beweglicher.

 

Übrigens: In akuten Stress-Situationen helfen Mediation oder Yoga wahrscheinlich eher nicht (mehr). Ist der Cortisolspiegel bereits zu hoch, ist mäßige Bewegung das bessere Mittel, um Stress zu reduzieren. Du stehst auf Stressabbau kombiniert mit einer inneren Balance? Überzeuge dich in deinen Fitness First Clubs von der positiven Wirkung auf Körper & Geist und teste Gruppen-Kurse wie Yoga & Co.

 

Yoga-Kurse bei Fitness First

 

Meditation hilft dir, dich bewusst zu entschleunigen und zu entspannen.
Du möchtest entspannen, willst aber gleichzeitig was für deinen Körper tun? Dann probiere es doch mal mit Yoga!

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7 Alltags-Tipps gegen Stress

 

Nicht nur Stress an sich, sondern auch andere Faktoren, wie z. B. deine Ernährung oder Gesundheit, beeinflussen den Stresspegel. Was du außer Sport tun kannst, um deinen Stresshormon-Spiegel zu regulieren? Hier kommen 7 weitere Stressabbau-Tipps:

 

Tipp 1: Ernähre dich zuckerarm!

 

Gerade bei großem Stress greifst du gerne zu „Nervennahrung“ wie Schokolade, um runterzukommen? Damit bezweckst du genau das Gegenteil. Dein Körper schüttet nämlich auch beim Genuss von zuckerhaltigen Lebensmitteln Insulin aus, welches deine Fettverbrennung hemmt und die nächste Heißhunger-Attacke fördert. Bei dieser wird dann wieder Cortisol ausgeschüttet.  

 

Zuckerfrei Leben

 

Tipp 2: Finger weg von fettigen Lebensmitteln!

 

Wenn wir schon einmal beim Thema Ernährung sind: Die sogenannten Transfettsäuren sorgen ebenfalls für einen hohen Cortisolspiegel. Cortisol reguliert auch den Cholesterinspiegel, der durch das Genießen fettiger Lebensmittel ansteigt. 

 

Tipp 3: Verzichte auf Koffein!

 

Schlechte Nachrichten für Coffee Junkies: Koffein, das vor allem in Kaffee, aber auch schwarzem Tee und Energydrinks vorkommt, kurbelt ebenfalls das Ausschütten von Cortisol an. Schwarzer Kaffee kommt auf einen Koffeingehalt von 80 mg pro 100 ml. Möchtest du nicht ganz auf Koffein verzichten, ist grüner Tee (bzw. Matcha) eine gute Alternative. Sein Koffeingehalt ist mit etwa 15 mg pro 100 ml deutlich geringer.

 

Kaffee vs. Matcha  Grüner Tee für Muskelaufbau

 

Tipp 4: Minimiere Störfaktoren!

 

Ob das Radio im Office, die Hauptstraße direkt vor dem Fenster oder der zu laute Fernseher – zu viel Lärm raubt dir buchstäblich "den letzten Nerv" und stresst dich. Versuche daher, so viele Störfaktoren wie möglich auszuschalten und/oder gönne dir bewusste Pausen ohne nervige Geräuschkulissen (=Auszeiten).

 

Tipp 5: Entspanne nach dem Training!

 

Für einen ausgeglichenen Stresspegel wechseln sich Phasen der Anspannung mit Entspannung ab. Nach dem Sport ist daher bewusstes Relaxen angesagt. Fange am besten bei der Muskulatur an: Eine warme Dusche oder ein schönes Bad wirken Wunder. Bei schmerzenden Muskeln tut auch eine sanfte Massage gut. Ätherische Öle, mit Aromen wie Lavendel oder Bergamotte, wirken besonders entspannend.

 

Tipps gegen Muskelkater

 

Tipp 6: Sorge für einen erholsamen Schlaf!

 

Stress beeinflusst deine Schlafqualität negativ. Das liegt daran, dass das Hormon Cortisol die Bildung des Einschlafhormons Melatonin hemmt. Schläfst du schlecht, provoziert das wieder neue Stressreaktionen – ein Teufelskreis. Du durchbrichst ihn unter anderem, wenn du nach Feierabend Stress gezielt mit Trainieren abbaust, oder mit diesen weiteren Methoden:

 

Tipps für einen gesunden Schlaf

 

Tipp 7: Sei sozial (engagiert)!

 

Alleinsein ist nicht schlimm, Einsamkeit aber umso mehr. Das geht so weit, dass auch sie für einen erhöhten Cortisolspiegel verantwortlich sein kann. Achte also darauf, dass du regelmäßig soziale Kontakte und Interaktionen pflegst. Dazu gehört auch viel Lachen! Entspannungsphasen, in denen du nur für dich bist, gönnst du dir natürlich trotzdem weiterhin.

 

Koffein, das vor allem in Kaffee, aber auch schwarzem Tee und Energydrinks vorkommt, kurbelt das Ausschütten von Cortisol an.
Stress beeinflusst deine Schlafqualität negativ. Das liegt daran, dass das Hormon Cortisol die Bildung des Einschlafhormons Melatonin hemmt.

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Stress vermeiden? Keine gute Idee!

 

Warum dann nicht einfach Stress komplett vermeiden? Was auf den ersten Blick logisch erscheint, ist keine Lösung. Stress ist nämlich nicht zwingend belastend für Körper und Psyche, sondern verleiht dir auch Energie. Richtig dosiert, und mit einer positiven Einstellung, ist Stress ein Motor für bessere Leistungsfähigkeit. Stelle einfach nur sicher, dass Stress nicht überhandnimmt, vor allem im Job.

 

Hier ein paar weitere coole Tipps:

 

  • Schaffe einen Kontrast zu deinem Arbeitsalltag! Sitzt du viel am Schreibtisch, gleichst du das am besten mit Sport aus. Bei körperlich schwerer Arbeit hilft gezieltes Entspannen, z. B. mit einem Spaziergang oder beim Yoga.

  • Schalte nach Feierabend ab! Genieße deine Freizeit ganz bewusst. Dabei hilft zum Beispiel ein Ritual, bei dem du am Ende des Arbeitstages eine 5-minütige Pause machst, um zu reflektieren und zur Ruhe zu kommen.

  • Stoppe Multitasking! Arbeite im Job, oder auch bei deiner privaten To-Do-Liste, lieber Aufgabe für Aufgabe nacheinander ab – und zwar am besten ohne Störungen.
  • Setze Grenzen und verteidige diese! Ist dein Terminplan bereits voll, so lehne freundlich, aber bestimmt weitere Termine ab. Schaffe lieber Puffer für spontane Freizeitaktivitäten in deinem Kalender.
  • Mache regelmäßig kurze Pausen! Und gönne dir mittags dafür eine längere Auszeit. Das macht dich über den Tag produktiver und leistungsfähiger. 

 

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FAQ zum Stressabbau

 

    Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf innere oder äußere Faktoren, z. B. Zeitdruck. Dabei schüttet der Körper Stresshormone wie Cortisol aus. Das Problem: Werden sie nicht gezielt abgebaut, sammeln sie sich im Körper an – und das hat gesundheitliche Folgen.

    Eines der besten Mittel gegen Stress ist Sport und Bewegung! Beim Entspannen auf der Couch bauen sich Stresshormone nicht völlig ab, beim Trainieren dafür umso besser. Dabei reichen schon täglich 20 bis 30 Minuten Bewegen, vor allem Ausdauer-Sport.

    Ganz lässt sich Stress nicht vermeiden. Das ist auch gar nicht gesund, denn er ist auch Motor deiner Leistungsfähigkeit. "Eustress" ist quasi lebensnotwendig. Wichtiger als Stressvermeidung ist eine effektive Stressbewältigung mit regelmäßigem Bewegen, vielem Lachen und gezieltem Entspannen.

    Meditation reduziert zwar nicht direkt Stresshormone, im Kampf gegen Stress erweist es sich aber als super nützlich. Meditieren oder Achtsamkeitsübungen fokussieren deinen Geist und helfen dir, Stress-Situationen mit mehr Gelassenheit und Ruhe gegenüberzutreten.

    Ideal sind Ausdauer-Sportarten wie Joggen, Nordic Walking und Radfahren, aber auch Entspannungstechniken wie Yoga & Co. – bitte in mäßigem Tempo und ohne Leistungsdruck. Prinzipiell eignen sich aber auch alle anderen Sportarten. Hauptsache ist, du hast Spaß an der Bewegung. Apropos Spaß: Lachen ist übrigens auch ein gutes Mittel gegen Stress. 

    Beim Sport schüttet dein Körper Endorphine und Serotonin aus. Diese Glückshormone neutralisieren Stresshormone. Dein Cortisolspiegel sinkt und du fühlst dich sichtlich entspannter.

     

    Stress abbauen mit Fitness First

     

    Deine (Personal) Coaches von Fitness First begleiten dich gerne auf deinem Weg, mit Sport gezielt Stress abzubauen. Probiere in deinem Club verschiedene Trainingsmethoden und schau', was dir am meisten Spaß macht. Sehr empfehlenswert sind Yoga, Pilates und weitere Body-&-Mind-Kurse. In vielen Studios werden ab November 2022 auch spezielle Programme zu Meditation, Achtsamkeit & Co. unter dem Motto "Selfcare is healthcare" angeboten, auf die du dich jetzt schon freuen kannst!

     

    Kurse für körper & Geist  Achtsamkeitsübungen für Anfänger:innen

     

     

    Quellen:

     

     

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