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Muskelkater und Sport gehören einfach zusammen, oder? Hier liest du, was es damit auf sich hat und welche Tipps gegen Muskelkater wirklich helfen + 5 Muskelkater-Mythen im Check!

Das Wichtigste auf einen Blick:

 
  • Muskelkater entsteht durch kleine Muskelverletzungen durch ungewohnte Belastung.

  • Erhole dich aktiv – leichtes Bewegen unterstützt das Regenerieren.

  • Gib' deinem Körper Zeit zum Erholen – mit ausreichend Schlaf und Pausen.

  • Steigere dein Training langsam – so beugst du starkem Muskelkater besser vor.

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Was ist Muskelkater und wie entsteht er?

 

Bei Muskelkater handelt es sich um einen Spannungsschmerz. Er entsteht durch mikroskopisch kleine Verletzungen bzw. stoffwechselbedingte Veränderungen deiner Muskelfasern (= Mikrotraumen). 

 

Die Ursache: Du hast deine Muskulatur übermäßig und/oder ungewohnt belastet!

 

Was passiert da? Muskelkater entsteht vor allem bei exzentrischen Bewegungen, die nachgeben. Durch die Risse dringt Flüssigkeit an die Schmerz-Rezeptoren außerhalb deiner Muskeln.

 

Sie entzünden sich, deine Zellen quellen auf und du spürst oben genannten Spannungsschmerz. Der Prozess dauert eine gewisse Zeit - deshalb tritt Muskelkater meistens nicht direkt nach dem Trainieren auf. 

 

Fitness First "Good 2 Know":

 

Fitness First "Good 2 Know" von Rebecca
"Zu 100 % sind sich Forscher:innen allerdings (noch) nicht einig, warum es tatsächlich zu Muskelkater kommt. Es sind wohl viele komplexe Ereignisse dafür verantwortlich. Wichtig für dich: Durch Muskelkater sagt dir dein Body, dass er überfordert wurde und versucht, sich auf neue Bewegungen einzustellen."

- Rebecca Kapfinger - Redakteurin Fitness und Ernährung

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Wie lange dauert Muskelkater?

 

Wie lange Muskelkater anhält, ist ganz unterschiedlich. Normalerweise treten Schmerzen etwa 12-24 Stunden nach der Belastung bzw. dem Sport auf. 

 

Spätestens 1 Woche nach dem Trainieren sollte starker Muskelkater aber überstanden sein, meist schon früher!

 

Hält dein Muskelkater allerdings länger als 1 Woche an, hole dir am besten ärztlichen Rat ein und lass' das checken nicht, dass du dich schlimmer verletzt hast!

 

Sportverletzungen vorbeugen

 

Die Ursache von Muskelkater: Du hast deine Muskulatur übermäßig und/oder ungewohnt belastet!
Spätestens 1 Woche nach dem Sport sollte starker Muskelkaterüberstanden sein.

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Was hilft schnell gegen Muskelkater?

 

Du hast fleißig trainiert und am nächsten Tag merkst du: Es hat dich erwischt! Der Schmerz verschwindet natürlich nicht von jetzt auf gleich. 

 

Wenn du aber bei Muskelkater diese Tipps anwendest, geht er zumindest etwas schneller weg! 

 

Tipp 1: Wärme

 

Eine heiße Dusche, ein wohltuendes Bad oder ein Besuch in der Sauna regen deine Durchblutung an und unterstützen den Heilungsprozess.

 

Ätherische Öle (z. B. Pfefferminzöl) im Badewasser wirken außerdem krampflösend. Warm anziehen ist aber auch schon ein guter Tipp gegen Muskelkater!

 

Wie gesund ist Sauna?

 

Tipp 2: Bewegung

 

Du solltest nicht sofort das gleiche Workout wiederholen, aber leichtes Bewegen (z. B. Cardio-Training) tut bei Muskelkater oft gut. 

 

Es fördert den Stoffwechsel und regt die Regeneration an. Ein Spaziergang gehört z. B. zu den besten Tipps gegen Muskelkater in den Beinen!

 

Wichtig ist, dass du die betroffenen Muskeln nicht zusätzlich bzw. zu stark belastest. Willst du unbedingt weiter Muskeln aufbauen, dann nimm' dir erst mal andere Muskelgruppen vor!

 

Muskelaufbau-Training

 

Tipp 3: Proteine

 

Nach dem Workout unterstützt Eiweiß nachweislich den Heilungsprozess deiner Muskeln und kann auch Muskelkater reduzieren.

 

Proteinhaltige Lebensmittel (z. B. Hülsenfrüchte, Fleisch oder Milchprodukte) enthalten außerdem Aminosäuren (BCAA). Sie wirken ebenfalls gegen Muskelkater, was bereits in Studien nachgewiesen wurde.

 

Eiweiß fürs Training

 

Proteinhaltige Lebensmittel wirken gegen Muskelkater.
Leichtes Massieren, wie beim Einreiben einer Salbe, kann bei Muskelkater helfen.

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Tipp 4: Massagen

 

Gleich vorweg: Kräftige Massagen können Muskelkater sogar verschlimmern! Leichtes Massieren, wie beim Einreiben einer Salbe, kann aber helfen - auch eine Faszienrolle lindert Muskelkater.

 

Höre einfach auf die Signale deines Körpers: Wird der Schmerz beim Rollen oder Massieren zu stark, schalte besser einen Gang zurück und geh' sanfter an die Sache ran.

 

Wellness zu Hause

 

Tipp 5: Salben

 

Wärmende Salben sind auch beliebt und durchbluten besser. Allerdings betrifft das nur deine oberen Hautschichten und nicht die Muskulatur.

 

Salben sind aber aus 2 anderen Gründen trotzdem gut bei Muskelkater:

 

  • Viele Produkte haben schmerzstillende und entzündungshemmende Inhaltsstoffe. Arnika-Salbe wird z. B. oft bei Gelenkschmerzen verwendet. Die bekannte Pferdesalbe enthält übrigens auch Arnika! Aktuell wendet man immer öfter auch CBD-Salben an - der Wirkstoff Cannabidiol soll ebenfalls Schmerzen lindern.

 

  • Beim Einreiben von Salben wird Gewebeflüssigkeit aus dem verletzten Muskel abtransportiert. Das fördert ebenfalls den Heilungsprozess.

 

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Die besten Tipps zum Muskelkater vorbeugen

 

Hattest du schon mal richtig fiesen Muskelkater? Dann bist du bestimmt nicht scharf darauf. 

 

Mit diesen Tipps klappt das Vorbeugen gegen Muskelkater besser!

 

Tipp 6: "Slow & Steady"

 

Dieses Prinzip ist perfekt für Fitness-Einsteiger:innen: Baue deine neuen Trainingsabläufe in kleinen Schritten auf so verringerst du Muskelkater. 

 

In Trainingsplänen gibt es nicht umsonst sogenannte "Vorbereitungsphasen", in denen du erst mal weniger machst. Das verhindert, dass du deinem Körper zu schnell zu viel zumutest. 

 

Übrigens: Muskelkater wird unwahrscheinlicher, wenn du regelmäßig Sport machst und deine Muskeln mehr zusammenarbeiten!

 

Trainingsplan erstellen

 

Tipp 7: Aufwärmen

 

Ein gründliches Warm up beugt nicht nur Muskelkater vor, sondern verhindert auch Verletzungen. Ein warmer Muskel ist beweglicher und besser durchblutet. 

 

Plane darum 10-15 Minuten Zeit fürs Aufwärmen ein, z. B. auf dem Crosstrainer oder mit Übungen wie Seilspringen.

 

Mache außerdem nur dynamischen Stretching: Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass lange gehaltene Dehnungen vor dem Sport nicht gut sind!

 

Warm-up-Übungen

 

Ein gründliches Warm up beugt nicht nur Muskelkater vor, sondern verhindert auch Verletzungen.
Trainierst du regelmäßig deine Faszien, beugst du Muskelkater nach dem Sport vor.

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Tipp 8: Faszientraining

 

Trainierst du regelmäßig deine Faszien, beugst du Muskelkater nach dem Sport vor. 

 

Die Faszien sind das Bindegewebe, das deine Muskulatur umschließt und durchdringt. Verklebtes Faszien-Gewebe ist eine der Hauptursachen für Schmerzen und Verletzungen im Sport.

 

Mit der Faszienrolle oder den five Mobility-Zirkeln im Gym bekämpfst du diese Verklebungen. Deine Faszien werden beweglich und geschmeidig. Dadurch arbeiten deine Muskeln besser, was auch Muskelkater vorbeugt. 

 

Faszien(ketten) trainieren

 

Tipp 9: Ernährung

 

Eine Ernährung, die Muskelaufbau unterstützt, kann auch Muskelkater vorbeugen. Iss' also genug Eiweiß und stelle deinem Körper notwendige Kohlenhydrate zur Verfügung!

 

Trinke außerdem immer genug. Dehydrierte Muskelfasern reißen leichter! Gleichzeitig spült Wasser Giftstoffe aus deinem Körper.

 

Außerdem können diese 7 Lebensmittel Muskelkater-Beschwerden lindern:

 

1. Rote Bete

 

Trinkst du Rote-Bete-Saft direkt nach einem intensiven Workout, kann das Muskelschmerzen lindern. Rote Bete ist reich an Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen.

 

Rote-Bete-Rezepte

 

2. Koffein

 

Ein Espresso vor dem Training kann dich leistungsfähiger machen. Aber wirkt Koffein auch gegen Muskelkater? 

 

Laut Studien sind Athlet:innen tatsächlich weniger anfällig für Schmerzen und Muskelkater nach dem Trainieren, wenn sie vorher Koffein zu sich genommen haben!

 

Kaffee zum Abnehmen?

 

3. Sauerkischen

 

Trinkst du Kirschsaft vor und nach deinem Workout, kann das Muskelkater lindern. Durch die entzündungshemmende Wirkung und die enthaltenen Antioxidantien regenerieren sich deine Muskeln schneller. 

 

Obst für Muskelaufbau?

 

4. Ingwer

 

Ingwer wirkt antientzündlich. Der enthaltene Scharfstoff Gingerol wirkt ähnlich wie der Wirkstoff in Aspirin. Nimmst du also regelmäßig Ingwer zu dir, kannst du so deinen Muskelkater lindern.

 

5. Tomatensaft

 

Die Carotinoide in Tomatensaft können gegen Muskelkater helfen. Trink' ihn am besten vor deinem Workout!

 

6. Fisch

 

Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Muskeln beim Regenerieren und sorgen für einen besseren Heilungsprozess.

 

Omega-3-Fettsäuren

 

7. Grüner Tee

 

Die sekundären Pflanzenstoffe im grünen Tee regen die Durchblutung an und haben so einen positiven Effekt auf die Regeneration deiner Muskulatur.

 

Grüner Tee für Muskelaufbau

 

Trinkst du Rote-Bete-Saft direkt nach einem intensiven Workout, kann das Muskelschmerzen lindern.
Die sekundären Pflanzenstoffe im grünen Tee regen die Durchblutung an.

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Tipp 10: Warm-Kalt-Duschen

 

Profi-Sportler:innen gehen nach einem Wettkampf oft in die berühmte Eistonne. Kleine Risse in den Muskelfasern ziehen sich dadurch zusammen und bekämpfen Entzündungen. 

 

Daraus schließen viele, dass eine kalte Dusche nach dem Sport Muskelkater vorbeugt. Allerdings ist durch das Training dein Körper schon genug belastet - die Kälte könnte ein zusätzlicher Schock sein. 

 

Kältetraining - so geht's!

 

Zu heiß Duschen ist aber auch schlecht (für die Haut). Frische Risse im Muskel dehnen sich außerdem bei Wärme aus. Die Lösung: Lauwarm Duschen ist auf keinen Fall verkehrt! 

 

Auch auf Wechselduschen, also abwechselnd warm und kalt, können sich die meisten Expert:innen einigen. Wichtig: Dusche nicht sofort nach dem Sport - ein Cool Down von 10 Minuten muss sein!

 

Cool Down

 

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5 Muskelkater-Mythen im Check

 

Kaum ein anderes Thema in der Fitness-Welt hält so viele Mythen bereit wie Muskelkater. Du kennst bestimmt auch so einige davon! 

 

Aber wie viel Wahrheit steckt dahinter? Hier kommt der Check ...

 

Mythos 1: Muskelkater hängt mit Übersäuerung zusammen?

 

Diese These ist mittlerweile widerlegt. Ursprünglich dachte man, dass das Ausschütten von Milchsäure (Laktat) während des Trainings Muskelkater hervorruft. 

 

Grundsätzlich ist es aber so, dass jede:r bei intensiven Sport diesen Stoff produziert. Laktat entsteht also auch dann, wenn später gar kein Muskelkater auftritt.

 

Außerdem: Der Laktat-Gehalt halbiert sich ungefähr alle 20 Minuten nach dem Training, während Muskelkater erst viele Stunden später zu spüren ist. Damit wäre das Laktat bereits abgebaut, wenn der Muskelkater auftritt.

 

Muskelübersäuerung

 

Mythos 2: Muskeln wachsen durch Muskelkater?

 

No pain, no gain!? Oft wird vermutet, dass es wehtun muss, damit Ergebnisse beim Training sichtbar werden. Die Reize, die für das Wachsen deiner Muskeln verantwortlich sind, werden aber auch gesetzt, wenn kein Muskelkater entsteht.

 

Eine Studie liefert dazu eine interessante Anekdote

 

Sportarten, wie z. B. Langlauf können definitiv zu Muskelkater führen, allerdings nicht so häufig wie Muskelaufbau. Beim Laufsport wachsen die Muskeln aber auch nicht so schnell ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Mythos nicht unbedingt stimmt.

 

Lauftraining für Anfänger:innen

 

Fitness First "Good 2 Know":

 

Fitness First "Good 2 Know" von Rebecca
"By the way: Muskelkater ist zwar ein Reiz, der Muskeln wachsen lässt, durch die kleinen Risse entstehen aber auch Narben und machen dein Gewebe verletzungsanfälliger – ein hoher Preis für mehr Muskeln!"

- Rebecca Kapfinger - Redakteurin Fitness und Ernährung

Mythos 3: Mit Muskelkater trainieren hilft gegen Schmerzen?

 

Mit Muskelkater musst du nicht zwingend zum Couch Potato mutieren, bis er weg ist. Aber mach' bitte auch nicht mit voller Power weiter! 

 

Akuter Muskelkater lässt sich nicht einfach wegtrainieren. Belastest du nämlich dieselben Muskeln weiter, wirkt sich das oft negativ auf den Heilungsprozess aus. 

 

Konzentriere dich stattdessen auf schonendere Übungen und Bewegungen. Oder trainiere eine Muskelpartie, die nicht von den Schmerzen betroffen ist. Auch Workouts, die durchblutungsfördernd sind, helfen dir, die Entzündungsstoffe schneller abzubauen.

 

Krank zum Sport?

 

Mythos 4: Nur Sport-Anfänger:innen haben Muskelkater?

 

Es ist normal, dass Einsteiger:innen häufiger unter Muskelkater leiden als trainierte Sportskanonen. Aber auch Profis sind nicht grundsätzlich davor geschützt!

 

Wenn du z. B. nach einer längeren Pause wieder mit dem Workout beginnst oder ein ungewohntes Training machst, führt das ebenfalls schnell zu Muskelkater genauso, wie neue Übungen oder Bewegungen.

 

Muskelkater ist grundsätzlich eine Reaktion des Körpers auf etwas Unbekanntes oder Ungewohntes. Steigerst du dich allerdings beim Training, verringert das unter Umständen deinen Muskelkater mit der Zeit.

 

Wiedereinstieg nach TrainingsPause

 

Die Reize, die für das Wachsen deiner Muskeln verantwortlich sind, werden auch gesetzt, wenn kein Muskelkater entsteht.
Aktuelle Studien sagen, dass Dehnübungen vor dem Training keinen Einfluss auf Muskelkater haben.

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Mythos 5: Dehnen hilft gegen Muskelkater?

 

Wir empfehlen mobilisierende Übungen sowie dynamisches Dehnen zum Aufwärmen vor dem Sport. Nach dem Sport solltest du einen Cool Down sowie statisches Stretching einplanen.

 

Aktuelle Studien kommen allerdings zu dem Ergebnis, dass gerade Dehnübungen vor dem Training keinen Einfluss darauf haben, ob du einen Muskelkater bekommst oder nicht.

 

Trotzdem sind flexible Muskeln leistungsfähiger, reaktionsfreudiger und du trainierst effizienter. Mit dem Aufwärmen und anschließendem Dehnen senkst du dabei auch das Risiko für Muskelzerrungen. 

 

Hast du bereits Muskelkater, solltest du allerdings keine starken Dehnungsübungen machen!

 

Richtig Dehnen

FAQ zu Muskelkater

    Muskelkater entsteht durch ungewohnte Belastungen, zum Beispiel wenn du mit einer neuen Übung beginnst. Mikroskopisch kleine Verletzungen deiner Muskeln schmerzen dann.

    Durch das Trainieren entstehen kleine Verletzungen an deinen Muskeln und sie belasten deinen Stoffwechsel. Die Oberfläche der Muskelzellen verändert sich und Flüssigkeit macht sich durch die Öffnungen breit. Das führt zu kleinen Entzündungen, die typische Muskelkater-Schmerzen hervorrufen.

    Das ist unterschiedlich. Leichter Muskelkater ist schon nach wenigen Tagen wieder verschwunden, stärkere Fälle können bis zu einer Woche anhalten. 

    Ja, Muskelkater und Muskelwachstum hängen nicht miteinander zusammen, das konnte mittlerweile nachgewiesen werden. Fitness-Einsteiger:innen erzielen zwar schneller Erfolge, ihr Körper ist aber noch nicht an die Belastung gewöhnt. Deswegen bekommen sie auch häufiger Muskelkater ihre Muskeln wachsen dadurch aber nicht besser/schneller.

    Die gleiche Muskelpartie solltest du nicht weiter trainieren, wenn sie schon angeschlagen ist. Aber hast du zum Beispiel Muskelkater in den Armen, kannst du am nächsten Tag trotzdem deine Beine trainieren. Die Schmerzen linderst du eher mit sanften und leichten Bewegungen.

    Muskelkater braucht Zeit, um wieder abzuklingen. Eine proteinreiche Ernährung sowie sanftes Bewegen beschleunigen den Heilungsprozess leicht. Wärme tut auch sehr gut und unterstützt die Muskeln dabei.

    Die Bauchmuskeln schmerzen bei Muskelkater oft besonders. Sie arbeiten nämlich ständig, um deinen Körper aufrecht zu halten. Spazieren oder lockeres Radfahren können gegen Muskelkater im Bauch helfen. Ein warmes Bad oder ein aufgeheiztes Kirschkernkissen helfen ebenfalls.

    Baue dein Training am besten schrittweise auf. Übe dich in Geduld und mute deinem Körper nicht zu viel zu. Dann gewöhnt sich deine Muskulatur langsam an die neue Belastung und du reduzierst langfristig das Risiko, einen Muskelkater zu bekommen.

    Wenn der Schmerz nach rund zwei Tagen einsetzt, einzelne Muskelpartien großflächig betroffen sind und die Beschwerden nach wenigen Tagen wieder nachlassen, dann wird es wahrscheinlich ein Muskelkater sein. Tauchen die Symptome aber direkt während des Trainings auf, sind stark sowie punktuell und halten länger als vier Tage an, handelt es sich vielleicht um eine Verletzung, wie etwa eine Zerrung.

    Mit Muskelkater sagt dir dein Körper, dass du ihn überfordert hast. Das ist nicht schlimm. Du solltest dir aber Zeit zum Erholen geben. Positiv am Muskelkater ist, dass er immer weniger auftritt, je häufiger du ein bestimmtes Training wiederholst.

    Stärke deine Muskulatur mit Fitness First!

     

    Wir können dir zwar nicht versprechen, dass du bei Fitness First nie Muskelkater haben wirst, aber dich davor bestmöglich schützen. In deinen Clubs bekommst du dafür u. a. einen individuell auf dich zugeschnittenen Trainingsplan. Noch kein Mitglied? Teste bei einem kostenlosen Probetraining alle Trainings- und Wellnessbereiche ganz entspannt aus!

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    Quellen:

     

    • Stauber W.T., Clarkson P.M., Fritz V.K., and Evans W.J.: Extracellular matrix disruption and pain after eccentric muscle action in Journal of Applied Physiology 69: 868–874 (1990)

     

    • Close, G.L., Ashton, T., Cable, T. et al.: Eccentric exercise, isokinetic muscle torque and delayed onset muscle soreness: the role of reactive oxygen species in European Journal of Applied Physiology 91, 615–621 (2004)

     

    • Cheung, K., Hume, P., Maxwell L.: Delayed Onset Muscle Soreness: Treatment Strategies and Performance Factors in Sports Medicine (Auckland, N.Z.) 33, no. 2: 14564 (2003)

     

    • Schoenfeld, B.J., Aragon, A.A. & Krieger, J.W.: The effect of protein timing on muscle strength and hypertrophy: a meta-analysis in Journal of the International Society of Sports Nutrition 10, 53 (2013)

     

    • Hurley C.F., Hatfield D.L., Riebe D.A.: The effect of caffeine ingestion on delayed onset muscle soreness in Journal of Strength and Conditioning Research. 2013 Nov;27(11): 3101-3109.

     

    • Crane J.D., Ogborn D.I., Cupido C., Melov S., Hubbard A., Bourgeois J.M., Tarnopolsky M.A.: Massage therapy attenuates inflammatory signaling after exercise-induced muscle damage in Science Translational Medicine. 2012 Feb 1;4(119):119ra13.

     

     

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