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Bewegen tut (auch) deinem Darm gut! Und zwar nicht nur indirekt über bessere Blutdruck-, Blutzucker- oder Cholesterin-Werte, sondern auch im Alltag. Dein Bauch kommt in Schwung, wenn du’s auch tust. Check’ hier, welche Workouts dabei helfen und warum sie so gut wirken!

Das Wichtigste auf einen Blick:

 
  • Bewegen regt deinen Darm an und unterstützt das Verdauen.

  • Regelmäßiges Trainieren hilft bei trägem Darm & beugt Verstopfung vor.

  • Walking, Radfahren, lockeres Joggen & Yoga/Dehnen sind gut für Magen & Darm.

  • Steigere die Intensität langsam, trinke genug und iss‘ ballaststoffreich.

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Warum ist Sport für Magen & Darm wichtig?

 

Dein Darm fühlt sich träge an? Dann kann Bewegen richtig gut helfen! 

 

Denn Sport wirkt gleich auf mehreren Ebenen: Er regt die natürliche Darmbewegung (Peristaltik) an, bringt die Durchblutung auf Touren und hält deinen Bauch in Balance.

 

Das sind die wichtigsten Effekte:

 

  • Verdauung anregen: Bewege dich und dein Darm macht mit! Schon ein kurzer Walk pusht das Verdauen. 

     

  • Durchblutung verbessern: Aktive Muskeln bringen deinen Kreislauf in Schwung – und davon profitiert auch der Verdauungstrakt. Ist dein Körper gut durchblutet, versorgt er die Darmschleimhaut mit Sauerstoff + Nährstoffen und unterstützt sie beim Funktionieren.

     

  • Darmflora unterstützen: Bewegen pusht auch deine Darmflora! Je fitter du bist, desto wohler fühlen sich die guten Bakterien – und alles bleibt in Balance.

     

  • Blähungen reduzieren: Sitzt du viel, kennst du es bestimmt: Blähbauch, Druck, nix geht mehr. Trainierst du regelmäßig, hast du weniger Beschwerden ganz ohne Tabletten.

     

  • Beckenboden-Training: Auch dein Beckenboden spielt eine Rolle. Ist er zu fest oder zu schwach, kann er das Verdauen fördern oder hemmen. 

     

  • Stress reduzieren: Stress schlägt oft auf den Magen – aber Bewegen steuert dagegen. Also: runterkommen, aktiv sein, tief durchatmen und am Ende entspannen!

 

Stress abbauen mit Sport

 

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Welche Bewegung ist gut für den Darm?

 

Willst du deinem Bauch was Gutes tun, bewege dich im Wohlfühl-Tempo – regelmäßig, aber ohne Stress! 

 

Aber welche Sportarten sind besonders darmfreundlich?

 

Walking & Spazieren gehen

 

Klingt oldschool, wirkt aber: Schon 10-20 Minuten locker spazieren gehen nach dem Essen ist mega für deinen Kreislauf und easy für den Bauch!

 

Laufen/Joggen für die Verdauung?

 

Joggen tut gut, wenn du es locker angehst. Also bitte kein Vollgas direkt nach der Portion Pasta! Besser: leichtes Laufen oder ein Walk-Jog-Mix. Teste einfach, was dein Bauch mag und was dir guttut!

 

Lauftraining für Anfänger:innen

 

Joggen tut deinem Darm gut, wenn du es locker angehst.
Du willst Ausdauer ohne Geruckel? Dann rein ins Wasser!

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Schwimmen & Aqua Fitness

 

Du willst Ausdauer ohne Geruckel? Dann rein ins Wasser! Schwimmen & Aqua Fitness schonen die Gelenke und helfen bei träger Verdauung. Besonders gut sind Brustschwimmen und Bewegungen, bei denen du den Bauch streckst!

 

So gesund ist Schwimmen!

 

Yoga & Mobility

 

Manchmal ist es nicht der Magen, sondern der Kopf. Stress, flaches Atmen, innerlich unruhig = alles Gift für deine Verdauung. Yoga & leichtes Dehnen helfen, den Bauch zu entspannen und loszulassen. 

 

Yoga-Stile im Check

 

Yoga hilft, den Bauch zu entspannen und loszulassen.
Leichtes Dehnen hilft, den Bauch zu entspannen und loszulassen.

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Fitness First Expert:innen-Tipp:

 

Fitness First Expert:innen-Tipp von Veronika
„Bewegst du dich viel im Alltag, trainierst du automatisch deinen Darm. Oft reichen kleine Impulse: Steh‘ zwischendurch auf, statt lange zu sitzen, nimm‘ die Treppe, erledige kurze Wege zu Fuß und sammle „Bewegungshäppchen“ zwischen deinen Terminen. Solche Mini-Aktivitäten bringen deinen Kreislauf in Schwung und unterstützen die natürliche Darmbewegung. Konstanz schlägt Perfektion – dein Bauch merkt den Unterschied!“

- Veronika Pfeffer - Fitness Manager

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Die besten Übungen, um den Darm anzuregen!

 

Diese Mini-Routinen mit Übungen für eine bessere Verdauung erfordern kein Equipment und verursachen wenig Stress.

 

5-Minuten-Routine bei Blähungen

 

ÜbungDauerSo geht’sZiel
Ein Knie zur Brust (rechts)45 Sek.Lege dich auf den Rücken, ziehe das rechte Knie sanft ran und atme ruhig in den BauchSpannung lösen, Druck reduzieren
Ein Knie zur Brust (links)45 Sek.Wechsle die Seite und atme ruhig weiterBauch entlasten
Pause15 Sek.Lege locker ab und atme tief durchÜbergang, Ruhe reinbringen
Beide Knie zur Brust45 Sek.Ziehe beide Knie ran, halte sie locker (kein Ziehen) oder kreise sie im UhrzeigersinnBauchraum entlasten

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10-Minuten-Morgenroutine bei trägem Darm

 

ÜbungDauerSo geht’sZiel
Bauchatmung2 Min.Sitze aufrecht oder liege auf dem Rücken. Atme ruhig durch die Nase ein und in den Bauch, lass die Schultern lockerDarm sanft „wecken“, Nervensystem runterfahren
Cat-Cow3 Min.Vierfüßlerstand: Mach den Rücken rund (Cat), dann Wirbelsäule lang und leicht ins Hohlkreuz (Cow) – fließend im AtemrhythmusBewegung in den Bauchraum bringen
Sitz-Twist (rechts)1 Min.Sitze aufrecht, drehe dich sanft nach rechts und atme ruhig weiter (ohne Ziehen)Rumpf lockern, Bauchraum mobilisieren
Sitz-Twist (links)1 Min.Wechsle die Seite, genauso ruhig und kontrolliertSpannung lösen
Bauchmassage3 Min.Streiche mit den Fingerspitzen im Uhrzeigersinn um den Nabel – gleichmäßig, sanft und atme dabei ruhigBeruhigen & den „Flow“ unterstützen
Vierfüßlerstand: Mach den Rücken rund (Cat), dann Wirbelsäule lang und leicht ins Hohlkreuz (Cow) – fließend im Atem-Rhythmus.
Sitze aufrecht, drehe dich sanft nach rechts und atme ruhig weiter (ohne Ziehen).

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Fitness First Expert:innen-Tipp:

 

Fitness First Expert:innen-Tipp von Veronika
"Hier noch 2 Übungen für zwischendurch (z. B. im Office oder an der Bushaltestelle): Jogge locker 1 Minute auf der Stelle oder atme 5-10x tief in den Bauch ein und lange aus. Bauchatmung aktiviert dein Zwerchfell und damit die Verdauung."

- Veronika Pfeffer - Fitness Manager

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Darum hast du Bauchschmerzen nach dem Trainieren!

 

Bei sehr intensiven Einheiten kann dein Darm kurz auf Alarm schalten. Die Folge: Magenschmerzen oder Durchfall nach dem Sport.

 

Typische Gründe:

 

  • Weniger Blut im Verdauungstrakt: Belastest du deinen Körper zu schwer, wird Blut in die arbeitenden Muskeln umgeleitet. Der Darm ist dann schlechter durchblutet – das kann Krämpfe, Übelkeit, Durchfall oder Blähungen nach dem Sport begünstigen.

 

  • Erschütterung & Ruckeln: Darmbeschwerden beim Laufen entstehen oft, weil die ständigen Stoßbelastungen den Bauch reizen (ähnlich bei Sportarten mit viel Stop-and-Go). Hüpfen fördert zwar das Verdauen, aber nur, wenn es dir guttut!

 

  • Stress-Modus: Intensive Belastung plus Nervosität/Wettkampf-Fokus erhöht deine Stresshormone – und die können den Darm durcheinanderbringen.

 

  • Verstopfung durch Sport: Kommt selten vom Training selbst. Eher vom Dehydrieren, von Esspausen, Reise-/Alltagsstress oder wenn du Stuhldrang wegdrückst.

 

  • Timing von Essen & Trinken: Sehr fettige, ballaststoffreiche oder ungewohnte Pre-Workout-Mahlzeiten können „schwer“ im Magen liegen. Zu wenig Flüssigkeit verstärkt die Beschwerden.

 

Ballaststoffreiche Ernährung
 

Fitness First Fakten-Check:

 

Fitness First Fakten-Check von Veronika
"Auch Wettkämpfe (Triathlon, Marathon etc.) sind sehr verdauungsfördernd bis hin zu Durchfall. Da kommt natürlich oft noch Stress dazu. Aber auch viele Freizeitsportler:innen können nur mit leerem Darm Joggen, da die Erschütterung ziemlich anregend sein kann."

- Veronika Pfeffer - Fitness Manager

Tipps gegen Darmprobleme nach dem Sport

 

Du musst natürlich nicht aufs Trainieren verzichten. Mit ein paar smarten Stellschrauben lassen sich typische Darmprobleme nach dem Sport reduzieren!

 

  • Schrittweise steigern: Regelmäßige, moderate Reize sind darmfreundlicher als „All-Out“-Einheiten!

 

  • Nicht direkt nach dem Essen: Lass‘ zwischen großen Mahlzeiten und harten Sessions genügend Abstand!

 

  • Trinken: Besonders bei Hitze und Ausdauer – bist du dehydriert, ist das ein häufiger Bauch-Trigger!

 

  • Erschütterung runterfahren: Bist du empfindlich, lieber Rad/Ergometer, Schwimmen oder Walking, statt harte Läufe!

 

  • Regeneration einplanen: Schlaf und Pausen sind auch Verdauungs-Reset – Dauerstress ist Gift für den Bauch!

 

Die besten Schlaf-Tipps

FAQ zu Sport für die Verdauung

    Am besten regelmäßig und moderat. Zügiges Gehen, lockeres Hüpfen oder ruhiges Joggen bringen deinen Darm in Schwung. Achte darauf, dass dein Oberkörper aufrecht bleibt und atme in den Bauch. Reagierst du sensibel: Geh‘ jeden Tag eine Runde spazieren. Kurz, aber zuverlässig. Wichtig: dranbleiben statt übertreiben!

    Ja, vor allem, wenn du’s locker angehst! Bewegen kurbelt die Darmbewegung an und bringt Rhythmus rein. Zu intensiv oder schlecht getimt kann’s auch mal zu viel sein.

    Ja, wenn du easy unterwegs bist. Joggen bringt deinen Kreislauf und Darm in Schwung. Aber bei hohem Tempo oder vollem Magen kann es dich auch stressen. Tipp: locker laufen oder Walk-Jog-Wechsel!

    Weil er’s muss! Der Magen mischt, zerkleinert, schiebt weiter, damit alles klappt mit dem Verdauen. Nach dem Essen wird geknetet, dazwischen wird aufgeräumt. Alles normal und wichtig!

    Bewege dich täglich – am besten 10-20 Minuten flott spazieren, ideal nach dem Essen. Trinke ausreichend und steigere Ballaststoffe langsam, damit dein Bauch mitkommt. Wenn’s nicht besser wird oder starke Schmerzen, Blut oder Fieber dazukommen, lass‘ es ärztlich abklären!

    Bei sehr intensiven Einheiten wird Blut eher in die Muskeln umgeleitet und der Bauch reagiert empfindlich – besonders bei viel Ruckeln (z. B. Laufen) oder ungünstigem Timing von Essen/Trinken. Tipp: Steigere die Intensität langsam, trainiere nicht direkt nach großen Mahlzeiten und trinke ausreichend!

    Gesund trainieren bei Fitness First

     

    Sport soll Spaß machen und dich fit und gesund halten – auch deinen Darm! Damit das so bleibt, lass‘ dir z. B. einen individuellen Trainingsplan mit entsprechenden Regenerationszeiten und Mobility-Einheiten zusammenstellen! Noch kein Mitglied? Vereinbare einfach ein kostenloses Probetraining in einem Club deiner Wahl! Und apropos Darm: In folgendem Artikel checkst du, wie du mit deiner Ernährung dein Mikrobiom in Schwung bringst!

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