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Sport hält fit und macht Fun! Dabei beanspruchst du aber Muskeln, Knochen und Bänder. Check‘ hier, wie dein Körper schneller regeneriert und wie du die Tipps in deine Trainingsroutine einbaust!
Dein Body muss nach jedem Training seine Batterien wieder laden. Dafür braucht er Zeit - und am besten noch zusätzlichen Support!
Nur so verbesserst du deine Leistungsfähigkeit zwischen den Einheiten dauerhaft, um z. B. mehr Muskeln aufzubauen oder schneller zu laufen.
Beim Regenerieren werden neue Muskelfasern gebildet. Durch die Sportverletzungen entstehen kleine Mikrotraumen. Sie werden durchs Training bewusst ausgelöst und repariert.
Deine Muskeln werden stärker, damit sie beim nächsten Mal die Belastung besser aushalten. Expert:innen nennen das auch Superkompensation.
Damit dein Körper also weiterhin stark bleibt – besonders beim Sport – musst du dich richtig erholen. Durch verschiedene Faktoren kannst du deine Muskelregeneration aber effektiv beschleunigen!
Ob du nach einem harten Workout erschöpft bist oder dich von einer Verletzung erholst: Die richtige Kombi aus aktiven und passiven Regenerationstechniken macht dich schneller wieder fit!
So kannst du deine Muskelregeneration unterstützen:
Passive Muskelregeneration ist der Prozess, bei dem du dich nicht aktiv beteiligst. Dein Körper erholt sich dabei von ganz alleine.
Das gelingt dir mit Erholungsphasen, Schlafen sowie einer ausgewogenen Ernährung mit den richtigen Nährstoffen.
Also ab auf die Couch? Es geht noch besser: Durch passive Therapien, wie Massagen, Wärme-Behandlungen oder leichte Dehnübungen erholen sich deine Muskelfasern noch ein bisschen schneller!
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Um deinem Körper unter die Arme zu greifen und positiv zu beeinflussen, gibt es mehrere Maßnahmen.
Damit wird die Regenerationszeit deiner Muskeln kürzer. Bedeutet: Du kannst früher weiter trainieren und baust schneller Muskeln auf.
Hier bewegst du dich ganz gezielt, um gereizte Muskelgruppen zu heilen. Leichtes Joggen oder Yoga sind dafür z. B. optimal geeignet. Achte aber darauf, dass dir dabei nichts weh tut – das ist ein Warnsignal deines Körpers!
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Am besten, du wendest beide Arten zum Regenerieren für deine Muskeln an. Aktiv Erholen hilft, deine Muskeln zu stärken, während passive Techniken Schmerzen lindern und deinen Körper besser durchbluten.
So wirst du schneller wieder fit für den nächsten Trainingsreiz. Deine (Personal) Coaches bei Fitness First helfen dir gerne dabei, einen passenden Trainingsplan zu erstellen und deine Regeneration individuell anzupassen.
Regenerierte Muskeln sind schneller wieder fit fürs Training.
Check‘ hier unsere Top-Tipps für Sportler:innen, mit denen du deinen Body ratzfatz wieder auflädst!
Mit leichten Dehnübungen entspannst du deine Muskeln, baust Stoffwechsel-Abfallprodukte ab und beugst Verletzungen vor.
Außerdem wird dein Körper dabei besser durchblutet, was zu einer schnelleren Regeneration führt. Nutze gerne auch Equipment, wie Faszienrollen & Co. dafür!
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Auch mit Massagen wird dein Körper besser durchblutet. Deine Muskeln relaxen so nach der Belastung.
Lass‘ dich also ruhig mal in deiner Pause schön durchkneten, um deine Regeneration zu beschleunigen und Verspannungen oder Schmerzen zu lindern!
Auch mit Saunagängen, Wärmekissen oder Wärmepflastern regenerierst du schneller. Sie reduzieren Entzündungen und Schmerzen.
Achtung: Nach richtig harten Einheiten stressen zu lange und heiße Saunagänge deinen Kreislauf. Bleibe moderat und achte darauf, davor und danach viel zu trinken.
Aber auch Kälte kann helfen! Ein Eisbad eignet sich besonders, wenn du sehr hart trainierst und deine Muskeln dauerhaft beanspruchst. Das kalte Wasser fördert nicht nur die Durchblutung, sondern kurbelt außerdem deinen Kreislauf an.
Falls dir das doch eine Nummer zu „cool“ ist, probier’s erst mal mit einer kalten Dusche, Wechselduschen oder bei Kälte joggen!
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Plane nach deinem Workout Zeit für eine kurze Cool-Down-Phase ein: Reduziere dafür das Tempo sowie die Intensität in den letzten 10-15 Minuten deiner Trainingseinheit.
Optimal dafür sind Cardio-Geräte, wie Laufbänder oder Indoor Bikes, auf denen du locker ausläufst oder -radelst. So leitest du deinen Körper langsam in den Effekt der Regenerationsphase.
Schlafen ist super wichtig zum Regenerieren, da deine Muskeln währenddessen wachsen und sich erholen. Versuche, mindestens 7-8 Stunden pro Tag zu schlafen, damit sich deine Muskeln ausreichend reparieren können.
Schläfst du dauerhaft zu wenig, beeinflusst das deinen Stoffwechsel und es kommt evtl. zu Heißhunger-Attacken. Auch dein Immunsystem leidet unter Schlafmangel.
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Achte darauf, dass du dich gesund ernährst, um deine Muskeln mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
Setze dabei vor allem auf langsame Kohlenhydrate (z. B. in Vollkorn-Produkten), viele Proteine und gesunde Fette. So bekommt dein Body wichtige Aminosäuren und du lädst die Glykogenspeicher (= Energietanks) in deiner Muskulatur auf.
Extra-Tipp: Lebensmittel wie grüner Tee sowie rote & blaue Obst- oder Gemüsesorten enthalten wichtige Antioxidantien. Die helfen gegen Entzündungen und binden Giftstoffe.
Fitness First Expert:innen-Tipp:
"Falls du mit ein paar Extras nachhelfen willst, achte darauf, dass deine Vitalstoffe in Balance sind! Kreatin bringt dich vor allem nach intensiven Einheiten schneller wieder auf Kurs und Omega-3 kann gegen Muskelkater und andere nervige Nachwehen helfen. Wenn du viel schwitzt oder zu Krämpfen neigst, sind Magnesium und Elektrolyte oft sinnvoll. Ohne Schlaf und Pause bringt aber auch das beste Supplement nichts beim Regenerieren!"
- Veronika Pfeffer - Fitness Manager
Anstatt den ganzen Tag auf der Couch zu chillen: Wähle besser Aktivitäten, die deinen Körper durchbluten und gleichzeitig deine Muskeln entspannen.
Gut geeignet dafür sind Yoga, Schwimmen oder Spaziergänge an der frischen Luft. Tut übrigens auch gut bei Muskelkater!
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Während des Trainings verliert dein Körper Flüssigkeit, bis zu 700 ml pro Stunde. Vergiss' deswegen nicht, viel zu trinken – am besten Mineralwasser! Deine Muskeln erholen sich mit Flüssigkeit besser.
Verzichte an Workout-Tagen außerdem auf Alkohol. Der belastet deine Leber und trocknet den Körper aus. Das verlangsamt deine Regeneration und schwächt dein Immunsystem.
Immunsystem stärken mit Ernährung
Recovery Tools, wie oben beschrieben, sind auf jeden Fall sinnvoll. Du denkst, du ersparst dir damit die komplette Erholung? Das ist einer der häufigsten Fehler beim Regenerieren!
Denn dann fährt dein Körper irgendwann die Notbremse – und schickt dir vorher meist ziemlich deutliche Signale:
| Zeit nach dem Training | Ziel | Maßnahme |
|---|---|---|
| 0-15 Min. | Runterfahren, Kreislauf beruhigen | 10-15 Min. Cool Down (locker auslaufen/ausradeln) |
| 0-60 Min. | Flüssigkeit auffüllen | mind. 0,5 l trinken (früh + regelmäßig) |
| 0-2 Std. | Baustoffe und Energie liefern | Ausgewogene Ernährung (Protein + Carbs) |
| Nacht danach | Reparatur & Hormonhaushalt | Schlaf priorisieren (mind. 7-8 Std.) |
| 24-48 Std. | Erholung beschleunigen | Aktiv erholen (Spaziergang, leichtes Yoga/ Schwimmen) + ggf. Massage/Wärme/Kälte |
| 48-72 Std. | Umgang mit Muskelkater | Belastung smart steuern (leichter bewegen statt „zerstören“) |
Eine ausgewogene Ernährung, Ruhe, Massagen, Saunagänge, Dehnübungen, sowie Wärme- und Kälte-Behandlungen helfen, dass sich deine Muskeln schneller erholen. Lebensmittel mit viel Proteinen sowie gesunden Fetten und Kohlenhydraten verkürzen die Regenerationsphase weiter.
Die Dauer variiert und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel von deiner allgemeinen Fitness sowie der Intensität deines Trainings. Im Durchschnitt dauert es 24-48 Stunden, kann aber auch bis zu einer Woche dauern.
Damit deine Muskeln optimal regenerieren, sind vor allem bestimmte Aminosäuren sowie Vitamin C und D wichtig. Die enthaltenen Antioxidantien unterstützen das Produzieren von Kollagen. Das wiederum ist wichtig, damit dein Muskelgewebe sowie deine Knochen heilen. Auch Zink wirkt ergänzend sowie hochwertiges Eiweiß.
Regenerieren ist wichtig, damit dein Training erfolgreich ist. Deine Muskeln reparieren und verstärken sich nämlich in den Ruhephasen und nicht während des Workouts. So bleibst du leistungsfähiger, verletzt dich weniger und fühlst dich allgemein wohler und fitter.
Sie füllen deine Speicher auf. Gerade wenn du oft oder heftig trainierst, sind Carbs echte Regenerationshelden. So bist du schneller wieder auf Betriebstemperatur.
Du bist meist wieder bereit fürs nächste Training, wenn dein Muskelkater deutlich nachgelassen hat und sich Bewegungen wieder „normal“ anfühlen. Auch ein gutes Zeichen: Du schläfst besser und fühlst dich tagsüber fitter sowie leistungsfähiger. Wenn nicht, war die Pause eher zu kurz.
Beides – der Mix macht’s! Nach sehr harten Einheiten oder wenn du Schmerzen hast, ist komplette Ruhe oft sinnvoll. Bist du dagegen "nur" müde und verspannt, helfen meist Spaziergänge, lockeres Yoga oder leichtes Schwimmen. Wichtig: Sobald sich aktives Erholen wie echtes Training anfühlt, bremst du deine Regeneration aber wieder aus!
Jede gute Trainingsroutine braucht ausreichend Puffer, in denen sich deine Muskeln erholen können. Deine (Personal) Coaches erstellen dir dafür gerne einen individuellen Trainingsplan inkl. Regenerationszeiten. Probier' dafür am besten auch unsere Physio Areas mit den five-Mobility-Zirkeln aus! Du hast es doch mal übertrieben? Check‘ in folgendem Artikel die besten Tipps gegen Muskelkater!
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