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Wusstest du, dass viele Sportler:innen zum Muskelaufbau auf Haferflocken setzen? Check' hier, welche Benefits du dir aus Porridge & Co. ziehst und wie viel du davon essen solltest. Plus: Leckere Haferflocken-Rezepte zum Nachmachen!
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Haferflocken liefern Energie (Kohlenhydrate) und jede Menge Nährstoffe. Hier findest du die durchschnittlichen Nährwerte von Haferflocken pro 100 Gramm:
Brennwert/ Energie | 368 kcal |
Protein | 13,5 g |
Kohlenhydrate | 58,7 g (davon Zucker: 0,7 g) |
Fett | 7,0 g (davon gesättigt: 1,24 g) |
Ballaststoffe | 10,0 g (davon 4,5 g Beta-Glucane) |
Okay … ein Low-Carb-Frühstück ist Hafer & Co. zwar nicht gerade, dafür punkten Haferflocken mit:
B-Vitaminen
Klingt schon besser, oder? Haferflocken sind echte Allrounder, mit denen dein Körper besser regeneriert und verdaut. Außerdem kräftigen die Flocken deine Haare & Nägel und unterstützen die Blutbildung.
Zum Protein: Knapp 14 Gramm klingen erst mal viel, vor allem für ein pflanzliches Lebensmittel. Damit dein Körper das Eiweiß aber besser verwerten kann, solltest du Haferflocken mit anderen Protein-Quellen kombinieren. Zum Beispiel:
Tipp: Am besten weichst du deine Haferflocken vor dem Verzehren ca. eine halbe Stunde in Wasser oder (pflanzlicher) Milch ein. Dadurch verringert sich der Phytin-Anteil. Das macht die Oats noch verträglicher und dein Körper nimmt die Mikronährstoffe besser auf.
Achtung: Beim Erhitzen von Haferflocken gehen Vitamine verloren! Wenn du gerne Porridge isst, dann füge z. B. nach dem Kochen Obst hinzu, um das auszugleichen. Oder du gibst die Flocken ungekocht in dein Müsli, um alle Vitamine und Mineralstoffe zu erhalten.
Für Haferflocken werden ganze Haferkörner gedämpft und getrocknet. Bei Haferkleie wird die Schale, die Haut des Keimlings und der Keimling selbst gesiebt und gemahlen.
Haferkleie besteht also nur aus den Teilen des Hafers, die besonders viele Ballaststoffe (15 g pro 100 g) und Eiweiß (17 g pro 100 g) enthalten.
Vorteile von Haferkleie:
Nachteile von Haferkleie gegenüber Haferflocken:
By the way: Haferkleie schmeckt etwas nussiger als Haferflocken, aber sonst sehr ähnlich.
Fitness First Fakten-Check:
"Benötigst du mehr Ballaststoffe und willst deinem Herz sowie deiner Verdauung was Gutes tun, könnte Haferkleie die bessere Wahl sein. Für einen ausgewogenen Nährstoff-Mix und mehr Flexibilität in der Küche machen möglicherweise Haferflocken das Rennen.
- Ulrike Syring - Fitness Manager
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Muskelregeneration: 8 Top-Tipps
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Haferflocken sind ein super Fitness-Frühstück für Sportler:innen. Du schaffst damit eine gute Basis für den Tag und wirkst schon morgens Heißhunger-Attacken entgegen.
Verzichte aber ca. 2 Stunden vor dem Trainieren auf Haferflocken, da sie durch die komplexen Carbs nur langsam verdaut werden. Im Gym sollte dein Körper seine Energie besser fürs Workout aufwenden!
Haferflocken sind übrigens auch gut geeignet für ein Post Workout Meal, aber erst ca. 1 Stunde danach. Direkt nach dem Training braucht dein Körper schnell verfügbare Energie aus einfachen Kohlenhydraten, etwa Traubensaft oder einer Banane.
Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt für eine vollwertige Mahlzeit täglich ca. 60 g Haferflocken.
Bist du gerade in der Muskel-Aufbauphase, nimmst du etwas mehr zu dir – Stichwort: Kalorienüberschuss! Den Anteil brauchst du, um an Masse zuzulegen.
Wichtig: Wenn du mehr Masse zulegen willst, benötigst du ca. 1,3-1,5 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Wiegst du also 70 kg, sind das ca. 91-105 g Proteine.
Das schaffst du aber kaum nur mit Haferflocken! Dafür müsstest du ca. 700 g Oats täglich essen – ein bisschen viel und vor allem sehr einseitig. Aber eine gesunde Ernährung besteht ja zum Glück auch aus anderen Protein-Quellen.
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Oats in deinen Speiseplan zu integrieren ist super easy. Sie passen in fast jede Mahlzeit am Tag. Für starken Muskelaufbau müssen es nicht immer Haferflocken mit Joghurt sein!
Hier kommen ein paar leckere Rezepte zum Nachmachen …
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Haferflocken zählen zu den proteinreichsten pflanzlichen Lebensmitteln. Auf 100 Gramm kommen satte 14 Gramm Eiweiß! Kombiniert mit Magerquark oder Protein-Pulver wird daraus ein super Muskel-Snack.
Vor dem Workout geben dir Haferflocken viel Energie. Iss sie aber mindestens 2,5 Stunden vor dem Training, denn du verdaust sie nur langsam. Nach dem Training versorgen sie deinen Körper mit komplexen Carbs und Proteinen sowie Magnesium. Das sorgt für besseres Regenerieren.
Haferflocken haben ordentlich Kalorien, daher reichen schon ca. 50-100 Gramm fürs Frühstück. In der Aufbauphase isst du eher mehr, in der Definitionsphase weniger, um Fett abzubauen.
Hafer enthält viel Eiweiß. Willst du aber Masse aufbauen, kombiniere deine Oats am besten mit einer anderen Protein-Quelle, etwa Magerquark, Joghurt oder einem Löffel Whey. Veganer greifen zu Sojamilch oder Erdnüssen.
Haferflocken liefern komplexe Carbs. Damit versorgen sie deinen Körper sowohl vor als auch nach dem Training mit Energie. Außerdem ist der Protein-Gehalt im Vergleich zu anderen Getreidesorten mega hoch. In der Definitionsphase machen sie auch schnell satt.
Haferflocken enthalten viele gute Mikronährstoffe, unter anderem Eisen, Zink und Magnesium. Sie machen satt, kurbeln die Verdauung an und senken durch die enthaltenen Beta-Glucane sogar deinen Cholesterinspiegel. Sie gelten auch als Schonkost, wenn du mal Magen-Darm-Probleme hast und helfen beim Abnehmen.
Haferkleie besteht nur aus der Hülle und dem Keimling des Haferkorns. Dadurch hat sie mehr Ballaststoffe, weniger Kalorien und mehr Eiweiß. Zum Abnehmen und Muskeln aufbauen ist sie dadurch etwas besser als Haferflocken. Allerdings bindet sie viel Flüssigkeit und kann so zu Verstopfung führen, wenn du nicht genug trinkst.
100 Gramm Haferflocken enthalten 13,5 g Proteine. Damit sind Oats sehr eiweißreich und ein ideales Fitness-Frühstück, wenn du Abnehmen oder Muskeln aufbauen willst. Zum Vergleich: Eier enthalten nur 13 g Protein pro 100 Gramm.
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Haferflocken sind noch lange nicht das einzige Superfood für dein Workout. Deine Food-Expert:innen und (Personal) Coaches von Fitness First begleiten dich gerne auf deinem Weg, deine Essgewohnheiten langfristig und effektiv umzustellen. Lass‘ dir z. B. passende Ernährungspläne für dein (Kraft-)Training zusammenstellen, buche ein persönliches Coaching oder stöbere in unserem Magazin durch weitere Artikel, Rezepte & Co. zum Muskeln aufbauen!
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