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Bankdrücken ist der Klassiker für Brust, Trizeps und Schultern – aber nur, wenn die Technik richtig sitzt! Check‘ hier Schritt für Schritt, wie du’s richtig machst, typische Fehler plus einen ersten Trainingsplan zum Bankdrücken für Einsteiger:innen. Let’s go – sauber drücken statt wild bewegen!
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Kurz gesagt: Du drückst nicht nur Brust, sondern deine Muskeln arbeiten beim Bankdrücken als Team.
Primär (Hauptarbeit):
Brustmuskel (M. pectoralis major) als Hauptmotor zum Drücken
Sekundär (helfen mit):
Trizeps streckt den Ellenbogen
Vordere Schultern (Deltamuskeln) unterstützen das Drücken nach vorn/oben
Stabilisieren (damit alles sauber bleibt):
Serratus (vorderer Sägemuskel) + Rotatoren-Manschette halten Schulterblatt & Schultergelenk stabil
Core (Bauch/Rücken) gibt dir Halt auf der Bank
Gamechanger: Je nach Griffbreite beim Bankdrücken verschiebt sich dein Fokus ein bisschen: breiter = mehr Brust, enger = mehr Trizeps!
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Bankdrücken-Technik als Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Setup – so liegst du richtig
Lege die Augen (ungefähr) unter die abgelegte Stange.
Zieh‘ die Schulterblätter nach hinten-unten (als würdest du sie in die Hosentaschen stecken) und fixiere sie dort.
Schiebe die Brust raus und geh‘ dafür ruhig leicht ins Hohlkreuz.
Presse den unteren Rücken nicht flach auf die Bank - dein Po bleibt aber dort.
Stell‘ die Füße fest und stabil auf den Boden.
Greife etwas breiter als schulterbreit.
Halte deine Handgelenke gerade und lege die Stange eher auf den Handballen - nicht in die Finger.
Umschließe die Stange immer mit dem Daumen (Vollgriff).
2. Ausheben & Starten
Spanne alles an: Füße – Po – Bauchnabel – Schultergürtel.
Hebe die Stange kontrolliert aus und bringe sie über die Brust (auf "Nippelhöhe").
1 Millimeter vor dem Shirt ist Schluss - nicht absetzen.
3. Absenken – kontrolliert statt „fallen lassen“
Atme ein und spanne den Core an.
Führe die Stange in einem leichten Bogen zur Brust - Richtung "Nippel".
Halte die Ellenbogen grob 45-60° zum Oberkörper - spreiz' sie nicht wie ein „T“ seitlich ab.
4. Hochdrücken – stabil und smooth
Atme beim Drücken aus - oder halte kurz und atme oben aus.
Drücke die Stange in einem leichten „J“-Weg nach oben - nicht kerzengerade „irgendwohin“.
Drücke zügig nach oben, lass' aber die Ellenbogen gerade – nicht durchdrücken.
Fitness First Expert:innen-Tipp:
„Du willst beim Bankdrücken richtig stärker werden? Dann drücke deine Füße aktiv in den Boden, als würdest du die Bank nach hinten schieben. Das hält dich stabil und gibt dir gleichzeitig Power – achte nur darauf, dass dein Po auf der Bank bleibt! Übrigens: Auch wenn du die Stange beim Hochdrücken zusammenpresst, steigerst du die Intensität - ohne mehr Kilos stemmen zu müssen!"
- Veronika Pfeffer - Fitness Manager
Ganz wichtig beim Bankdrücken: Safety first! Wenn du schwer drückst, nutze eine:n Spotter:in oder stelle dir Sicherheitsablagen ein. Ansonsten beachte einfach Folgendes:
Warm up
1-2 Minuten allgemeines Aufwärmen (z. B. Rudern/Ergometer)
1-2 Mobility Moves für Brustwirbelsäule/Schultern
2-4 Aufwärmsätze Bankdrücken: erst leicht, dann steigern
Wenn’s weh tut (schnelle Checks)
Schulter vorn zwickt? Halte die Ellenbogen weniger breit, Schulterblätter fester und Stange nicht Richtung Hals!
Ellenbogen schmerzt? Passe den Griff minimal an und halte die Unterarme nach unten senkrecht!
Handgelenke instabil? Korrigiere deinen Griff (Handballen) und gehe ggf. mit dem Gewicht runter!
Zusammengefasst: Tut was weh oder fühlt sich nicht gut an, variiere deine Griffposition oder Bewegung minimal!
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Hier die Klassiker – und was du direkt dagegen tun kannst:
Ellenbogen zu weit außen: Stell‘ dir vor, du „schraubst“ die Oberarme leicht Richtung Körper. Ziel: 45-70°.
Handgelenke knicken ab: Lass‘ die Stange auf den Handballen, halte deine Handgelenke gerade und die Unterarme nach unten senkrecht.
Schulterblätter locker & alles wackelt: Nimm‘ vor jedem Satz die Schulterblätter zusammen + runter Richtung Po und hebe dann erst aus.
Po hebt ab: Reduziere das Gewicht, stelle die Füße fest auf den Boden und halte die Spannung.
Stange „bouncen“ auf der Brust: Lass‘ sie langsam ab, kontrolliere kurz und drücke erst dann. = effektiver und sicherer.
Falscher Ablagepunkt: Achte darauf, dass die Stange auf deinem unteren Teil der Brustmuskulatur ("Nippelhöhe") liegt.
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Hier die Varianten, die wirklich Sinn machen:
Schrägbankdrücken: Mehr Fokus auf den oberen Teil der Brustmuskulatur (und vorderen Schultern). Super, wenn du mehr Masse aufbauen willst!
Kurzhantel-Bankdrücken: Du bewegst dich freier und steuerst deine Muskulatur gezielter an. Perfekt, wenn du weniger Gewicht drücken willst!
Enges Bankdrücken: Mehr Trizeps-Fokus. Passt gut als Assistenzübung oder wenn du beim Durchdrücken schwächelst!
Maschinen-/Multipresse-Bankdrücken: Geführt und einsteigerfreundlicher. Gut, um die Technik zu lernen, für kontrollierte Sätze oder wenn du alleine trainierst!
Hanteltraining für Anfänger:innen
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So nutzt du den Plan: Die Krafttage sind die Basis. Die anderen Tage sind bewusst „leichter“, damit du regenerierst und beim nächsten Bankdrücken wieder Druck machen kannst.
| Tag | Einheit | Übungen | Sätze × Wdh. | Pause |
|---|---|---|---|---|
| Montag | Krafttraining A (Bankdrücken schwer) | Bankdrücken (Langhantel) | 3 × 6–10 | 2–3 min |
| Rudern (Kabel/Maschine) | 3 × 8–12 | 60–120 s | ||
| Trizeps Pushdown | 2–3 × 10–15 | 60–90 s | ||
| Dienstag | Ausdauer locker (aktiv erholen) | 20–40 Min leichtes Cardio (Bike, Laufband, Crosstrainer) | ||
| Mittwoch | Mobility / leichtes Training | 20–30 Min Schulter-/BWS-Mobility + leichtes Core | ||
| Donnerstag | Krafttraining B (Bankdrücken Volumen) | Bankdrücken (Kurzhantel oder Maschine) | 3 × 8–12 | 90–150 s |
| Latzug | 3 × 8–12 | 60–120 s | ||
| Seitheben | 2–3 × 12–15 | 60–90 s | ||
| Freitag | Pause / Spaziergang | 30–60 Min Spaziergang oder leichte Mobility | ||
| Samstag | Optional: leichtes Ganzkörper oder Cardio | Locker Cardio oder moderates Ganzkörpertraining | ||
| Sonntag | Ruhetag | komplett frei (optional kurzer Walk) |
Du kannst Bankdrücken zum Muskeln aufbauen oder für Maximalkraft nutzen – du drehst dafür vor allem an Gewicht, Wiederholungen und Pausen:
| Trainingsziel | Fokus | Gewicht | Wiederholungen | Sätze | Pause | Gefühl im Satz |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Muskelaufbau (Hypertrophie) | Muskelreiz + Volumen | moderat | 8–12 | 3–4 | 60–120 Sek. | „anstrengend“, aber sauber – 1–2 Wdh. im Tank |
| Maximalkraft | Kraftleistung + Nervensystem | schwer | 3–5 | 3–5 | 2–5 Min. | sehr schwer, Technik bleibt stabil |
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Wenn du Bankdrücken gerade erst lernst, helfen dir diese kurzen Tipps, schneller sauberer zu werden – ohne dich mit Details zu überladen.
Filme 1 Satz pro Einheit: Seitlich oder leicht schräg von vorn – so siehst du sofort, ob Stange, Ellenbogen und Handgelenke passen!
Starte bewusst leicht: Dein Ziel ist erst Technik, dann Gewicht – auch eine leere Stange ist erstmal okay!
Wenn du die Brust kaum spürst: Teste zunächst Kurzhanteln und denke beim Drücken bewusst an „Brust schiebt“!
Wenn du unten festhängst: Pausiere kurz auf der Brust oder reduziere das Gewicht – erst dann wieder sauber hoch!
Wenn du kurz vorm Durchdrücken scheiterst: Nimm‘ den Trizeps als Assistenz rein (z. B. bei Pushdowns oder engem Bankdrücken)!
Du brauchst noch mehr Unterstützung? Deine Fitness First Trainer:innen stehen bereit für dich!
Bankdrücken ist eine Grundübung im Krafttraining: Du liegst auf einer Bank und drückst Gewicht nach oben – meist mit Langhantel, Kurzhanteln oder an der Maschine. Trainiert wird vor allem die Brust, aber auch Trizeps und vordere Schultern arbeiten kräftig mit.
Hauptsächlich den großen Brustmuskel. Dazu kommen Trizeps (zum Ellenbogen strecken) und die vorderen Schultern zum Unterstützen. Außerdem stabilisieren Schulterblattmuskeln und Core, damit die Bewegung sauber und sicher bleibt.
Bankdrücken baut Kraft und Muskelmasse im Oberkörper auf und verbessert deine allgemeine „Push“-Leistung – also alles, was mit Drücken zu tun hat (Liegestütze, Dips, Schulterdrücken). Es ist auch eine super Übung, um Fortschritt messbar zu machen, weil du Gewicht und Wiederholungen easy tracken kannst.
Du trainierst mehrere große Muskelgruppen gleichzeitig und wirst effektiv stärker. Außerdem lässt sich die Übung gut anpassen: Kurzhanteln, Maschine, Griffbreite oder Bankwinkel – je nachdem, was zu deinem Ziel und zu deinen Gelenken passt.
Das hängt u. a. stark von deinem Gewicht ab und wie lange und intensiv du trainierst. Bankdrücken allein ist kein „Kalorienkiller“– der größere Benefit ist, dass du damit Muskeln aufbaust und langfristig mehr Energie verbrauchst. Als Teil eines Ganzkörper-Workouts kannst du damit aber trotzdem ordentlich Kalorien verbrauchen!
Für Einsteiger:innen reicht meistens ein schwerer Tag pro Woche völlig aus, plus ein 2. Tag etwas leichter/mit mehr Wiederholungen für Technik und Muskelaufbau. Schwer heißt: niedrige Wiederholungen, lange Pausen, saubere Form – nicht „maximal bis alles wackelt“.
So viel, dass du technisch sauber bleibst und am Ende noch etwa 1-2 Wiederholungen „im Tank“ hättest. Viele starten mit der leeren Langhantel (20 kg) oder leichteren Kurzhanteln – das ist absolut normal. Wichtig ist nicht das Startgewicht, sondern dass du dich von Woche zu Woche sauber steigerst.
Du willst dich beim Bankdrücken verbessern? Nutze unsere modernen Performance Areas für ein vielseitiges Kraft-Workout und um ordentlich Muskeln aufzubauen! Deine (Personal) Coaches weisen dich gerne ein, erklären dir Gewichte + Geräte und erstellen dir auf Wunsch auch einen passenden Trainingsplan. Apropos Trainingsplan: Check' in folgendem Artikel, wie Kreuzheben funktioniert und welche Variante für dich geeignet ist!
Schoenfeld BJ, Grgic J, Ogborn D, Krieger JW.: Strength and hypertrophy adaptations between low- vs. high-load resistance training: A systematic review and meta-analysis. The Journal of Strength and Conditioning Research. 2017;31(12):3508–3523.
American College of Sports Medicine: “American College of Sports Medicine position stand. Progression models in resistance training for healthy adults.” Medicine and science in sports and exercise vol. 41,3 (2009): 687-708. doi:10.1249/MSS.0b013e3181915670
Muyor, José M et al.: “Comparison of Muscle Activity between the Horizontal Bench Press and the Seated Chest Press Exercises Using Several Grips.” Journal of human kinetics vol. 87 23-34. 20 Apr. 2023
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