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Pole Fitness: Ganzkörper-Workout an der Stange

Rebecca Kapfinger

Autor

Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Pole Fitness
Rebecca Kapfinger

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Rebecca Kapfinger

Redakteurin Fitness & Ernährung

Ein Training, das nicht nur anmacht, sondern auch ordentlich einheizt: Pole Fitness – besser bekannt unter Pole Dance. Alle Facts zum Trend-Sport, was es bringt und wie du am besten einsteigst.

 

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Was ist Pole Fitness?

 

Bei Pole Dance denkst du sofort an verruchte Nacht-Clubs? Das schmuddelige Sex-Image hat schon lange ausgedient. Mittlerweile ist Pole Fitness ein kunstvolles Ganzkörper-Workout, das es in sich hat.

 

Vor allem Frauen begeistern sich immer mehr für den sexy Sport an der Stange, um Muskeln aufzubauen und gelenkiger zu werden. Viele Stars machen es vor: Angelina Jolie tut es, Britney Spears und auch Madonna ist mittlerweile ein großer Fan von Pole Fitness.

 

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Woher kommt Pole Fitness?

 

Bereits im 12. Jahrhundert praktizierten Männer in Indien eine Art Yoga an hölzernen Stangen. Auch in der traditionellen chinesischen Akrobatik setzten Artisten eine Stange bei tänzerisch-sportlichen Übungen ein. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brachten chinesische Einwander:innen den „Stangentanz“ nach Amerika.

 

Der Sport entwickelte sich weiter in Form von Tanz-Aufführungen, vor allem vor männlichem Publikum. In den 1980er Jahren etablierten sich immer mehr Shows in Strip-Clubs und verbreiteten sich bis nach Europa.

 

Rund 10 Jahre später kam dann erst (wieder) der sportliche Aspekt dazu. In den 1990ern boten immer mehr Fitness-Trainer einen Pole-Dance-Kurs „für alle“ an und befreiten den erotischen Stangentanz von seinem Billig-Nischen-Stempel. In Australien, Amerika, Kanada und England ist das effektive Workout schon länger Trend – aber auch bei uns wird Pole Fitness immer mehr praktiziert.

 

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Was bringt Pole Fitness?

 

Pole Dance trainiert Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Es verbessert dein eigenes Körpergefühl, hilft beim Abnehmen und sieht dazu noch elegant und ästhetisch aus. Eine sexy Kombi, oder?

 

  • Kraft: Bei Pole Fitness werden alle Muskelgruppen beansprucht, besonders der Oberkörper – denn es erfordert viel Kraft, sein eigenes Körpergewicht zu halten! Pole Dance Training kräftigt deine Schultern und Arme und beansprucht Hüftbeuger sowie Bauchmuskeln.

 

  • Beweglichkeit: Du bewegst und biegst dabei deinen Körper in alle Richtungen. Ob nach vorne, zur Seite oder nach hinten: Je mehr du Pole Fitness praktizierst, desto beweglicher und flexibler wirst du.

 

  • Koordination: Beim Pole Dance erlernst du verschiedene Choreographien und förderst deine Koordination. Gleichzeitig den linken Arm und das rechte Bein bewegen? Am Anfang gar nicht so einfach, aber es lohnt sich.

 

  • Körpergefühl: Anfänger:innen bekommen oft zu Beginn des Trainings blauen Flecken. Mit der Zeit lernst du deinen Körper aber immer besser kennen und deine „Presspoints“ (Druckpunkte an der Stange) sicher einzusetzen. Durch Pole Fitness verbessert sich deine gesamte Körperhaltung.

 

  • Abnehmen: 1 Stunde Stangentanz verbrennt bis zu 400 Kalorien. Achte aber darauf, dass du den Pole-Sport immer mit einer gesunden Ernährung kombinierst. Je mehr Muskelmasse vorhanden, desto mehr Kalorien verbrennt dein Körper auch im Ruhezustand. Und wenn dir Pole Fitness auch noch Spaß macht: Umso besser!

 

Kalorienverbrauch beim Sport: Tabelle

 

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Pole-Dance-Tipps für Einsteiger:innen

 

  • Griffigkeit: Für einen noch besseren Halt Haarspray auf den Körper sprühen. Zusätzlich kannst du auch deine Hände und die Pole-Stange mit Magnesia-Pulver (absorbiert Feuchtigkeit) einreiben.

 

  • Duschen: Möglichst nicht vorher duschen und nicht frisch rasiert oder eingecremt zum Pole Fitness erscheinen. Du rutscht viel leichter von der Stange und könntest dich verletzen.

 

  • Kleidung: Am besten eine kurze Short und ein bauchfreies Top tragen – denn je mehr Haut, desto besser der Halt an der Stange. Dazu raten wir dir, bei Pole Fitness barfuß zu trainieren.

 

Barfuß trainieren

 

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