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Höher, schneller, weiter? Viele Sportler:innen schwören auf effektives Sprungkraft-Training. Check' hier, wie du deine Sprungkraft verbesserst und welche Übungen dafür geeignet sind – inkl. Trainingsplan!
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Sprungkraft heißt: Du bringst deinen Körper schnell und explosiv vom Boden weg. Dafür arbeiten vor allem deine Beine und dein Po zusammen. Zum Beispiel beim Hochspringen, Abspringen oder bei schnellen, kraftvollen Moves.
Und das bringt dir nicht nur beim Springen was. Auch bei Sprints, schnellen Richtungswechseln und dynamischen Sportarten macht starke Sprungkraft den Unterschied - besonders für Leichtathlet:innen, Volleyballer:innen und Basketballer:innen.
Aber auch für andere Workouts ergänzt Sprungkraft-Training dein Sportprogramm sinnvoll. By the way: Kennst du schon die besten Jumper der Welt?
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Beim Springen sind 3 Arten von Kraft für deinen Körper bedeutend:
Die dynamischen Übungen des plyometrischen Trainings steigern deine Schnell- und Maximalkraft. Dadurch reagieren deine Muskeln schneller (wird auch Explosivkraft genannt).
Das ist z. B. der Fall, wenn du einen Sprint startest, oder eben hoch in die Luft springst. Das Ziel ist, so schnell wie möglich aus dem Ruhezustand maximal Leistung zu bringen - z. B. bei Box Jumps.
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Bevor es mit direkten Sprungübungen losgeht, trainierst du erstmal deine Muskulatur rund um die Knie. Dadurch werden deine Gelenke beim Springen weniger belastet und du beugst späteren Beschwerden vor.
Besonders gut eignen sich Übungen, welche die späteren Sprünge bereits simulieren:
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Mit diesen Übungen trainierst du alle wichtigen Muskeln, die du für dein Sprungtraining brauchst: Unterschenkel, Oberschenkel, großen Po-Muskel, seitliche Bauchmuskeln sowie den unteren Rücken.
In folgendem Video siehst du noch mehr Ideen und wie du sie richtig ausführst:
Fitness First Expert:innen-Tipp:
"Richte dein Sprungkraft-Training gezielt an deiner Sportart aus. Spielst du Volleyball, trainiere vor allem schnelle, explosive Sprünge nach oben. Beim Basketball und Handball solltest du zusätzlich Richtungswechsel sowie Sprünge nach vorne und zur Seite einbauen. Drop Jumps, Counter Movement Jumps, Jump Squats und Box Jumps helfen dir dabei, mehr Power beim Abspringen zu entwickeln. Viele dieser Übungen kannst du auch draußen auf dem Sportplatz oder im Park machen."
- Veronika Pfeffer - Fitness Manager
Du willst wissen, wie hoch du wirklich springst?
Noch genauer wird’s mit dem Counter Movement Jump (kurz CMJ):
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Bevor du zum Sprung ansetzt, beachte bitte noch:
Nimm' dir einen stabilen Kasten (eine Bank im Park geht auch). Mit dem „Aufsteigen“ trainierst du vor allem Oberschenkel und Po:
Für Seitsprünge benötigst du ebenfalls ein zusätzliches Hindernis. Damit trainierst du hauptsächlich die Beinmuskeln und stabilisierst deine Kniegelenke:
Ein beliebtes Workout, wofür du keine Hilfsmittel brauchst. Mit dem Froschsprung trainierst du besonders gut deine Bein- und Po-Muskulatur:
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Auch beim Hocksprung benötigst du keine weiteren Hilfsmittel. Damit trainierst du ebenfalls effektiv die Bein- und Po-Muskulatur sowie dein Herz-Kreislauf-System:
Wird auch „Schersprung“ genannt. Diese Übung fordert ein wenig Konzentration. Mit ihr trainierst du Ober- und Unterschenkel sowie deine Kniegelenke:
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Für diese Übung benötigst du einen stabilen Kasten oder eine andere sichere Erhöhung. Damit trainierst du vor allem deine Bein- und Po-Muskulatur sowie deine Explosivkraft:
Fitness First Übungs-Tipp:
"Achte beim Box Jump darauf, deinen Vorder- oder Mittelfuß beim Landen zu belasten, damit du direkt zum nächsten Sprung übergehen kannst. Wähle eine Höhe, die du sicher erreichst, und steigere dich erst, wenn deine Sprünge sauber und kontrolliert bleiben."
- Veronika Pfeffer - Fitness Manager
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Folgender Trainingsplan besteht aus jeweils 3 Trainingseinheiten, die du allein, oder im Rahmen deines bisherigen Trainingsplans ausführst. Mit diesen Übungen trainierst du deine Sprungkraft auch ganz einfach zu Hause!
Setze zunächst auf wenige, explosive Sprünge mit voller Power - Qualität schlägt Quantität! Und gönne dir zwischen den Sätzen genug Pause, damit der nächste Sprung wieder sitzt.
Um weiter Muskeln aufzubauen, steigerst du dich nach und nach und nimmst Gewichte dazu, sodass du ungefähr 3-5 Sätze mit ca. 6-12 Wiederholungen schaffst.
| Tag | Übung |
|---|---|
| Montag | (Sprung-)Kniebeugen + Ausfallschritte + Box Jumps |
| Dienstag | Pause/Regeneration |
| Mittwoch | Hip Thrusts + Kreuzheben + Seilspringen |
| Donnerstag | Pause/Regeneration |
| Freitag | Step ups + Kniebeugen + Ausfallschritte mit Sprung |
| Samstag | Seilspringen/Mobility |
| Sonntag | Pause/Regeneration |
Du willst deinen Trainingsplan griffbereit haben? Alle Sprungkraft-Übungen findest du auch kompakt als PDF zum Download:
Sprungkraft-Trainingsplan als PDF
Deine Sprunghöhe beruht auf 3 Kraft-Komponenten: Maximalkraft, Schnellkraft und Explosivkraft. Sie trainierst du durch gezieltes Krafttraining und Sprungkraft-Übungen. Als Einsteiger:in sind Grundübungen anfangs erfolgreicher als direkte Sprünge, da du deine Muskulatur erst stärken musst.
Beim Sprungkraft-Training arbeiten mehrere Muskelgruppen zusammen. Dazu zählen die Muskulatur deines Unterschenkels, des Oberschenkels sowie dein großer Po-Muskel. Die seitlichen Bauchmuskeln und die des unteren Rückens stabilisieren deinen Sprung zusätzlich.
Durch verschiedene Übungen kannst du gezielt deine Sprungkraft steigern. Dazu gehören vor allem Squats, besonders Kniebeugen mit Sprung oder Gewicht. Ansonsten helfen Step ups oder Sprünge auf eine Bank/Box, Ausfallschritte (Lunges), Hip Thrusts, Kreuzheben sowie Seilspringen.
Um deine Sprungkraft zu verbessern, ist ein Mix aus Kraftsport und plyometrischen Übungen optimal. Damit stärkst du zum einen die Muskeln, die du zum Springen brauchst. Zum anderen trainierst du die Kraft deiner Sprünge, wenn du sie explosiv ausführst und zwischen den Sätzen ausreichend pausierst.
Stelle dich seitlich an eine Wand und markiere, wie hoch du im Stehen mit ausgestrecktem Arm reichst. Spring' danach so hoch wie möglich und setze eine 2. Markierung. Der Abstand zwischen beiden Punkten entspricht deiner Sprunghöhe.
Bei Box Jumps springst du explosiv aus dem Stehen auf eine stabile Box. Dabei trainierst du Beine, Po + Rumpf und verbesserst dein kraftvolles Abspringen. Gleichzeitig übst du, sicher und kontrolliert zu landen.
Du willst deine Sprungkraft verbessern, aber zusammen in der Gruppe trainieren? Bei unseren Jumping-Fitness-Kursen bringst du deinen Körper ordentlich in Schwung! Bock auf weitere kreative Workouts? Check' in folgendem Artikel, wie du mit "Hullern" fit bleibst!
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